Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / September 2012 / Lügen haben Konsequenzen

Lügen haben Konsequenzen

Ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr.
(Jeremia 29,13-14)

Fürwahr, so spricht der Herr: Wenn die 70 Jahre für Babel gänzlich erfüllt sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort, euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen. Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr. Und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, zu denen ich euch verstoßen habe, spricht der Herr; und ich werde euch wieder an den Ort zurückbringen, von dem ich euch weggeführt habe.

Weil ihr aber sagt: »Der Herr hat uns in Babel Propheten erweckt!« - fürwahr, so spricht der Herr über den König, der auf dem Thron Davids sitzt, und über das ganze Volk, das in dieser Stadt wohnt, über eure Brüder, die nicht mit euch in die Gefangenschaft gezogen sind, so spricht der Herr der Heerscharen:

Siehe, ich sende das Schwert, die Hungersnot und die Pest gegen sie und will sie machen wie die abscheulichen Feigen, die man vor Schlechtigkeit nicht essen kann; und ich will sie mit dem Schwert, mit Hungersnot und Pest verfolgen und will sie zum Schrecken für alle Königreiche der Erde machen, zum Fluch und zum Entsetzen, zum Spott und zum Hohn unter allen Völkern, wohin ich sie vertrieben habe, dafür, dass sie nicht auf meine Worte gehört haben, spricht der Herr, da ich doch meine Knechte, die Propheten, zu ihnen gesandt habe, indem ich mich früh aufmachte und sie [immer wieder] sandte; ihr aber habt nicht gehört! spricht der Herr.

So hört das Wort des Herrn, ihr Weggeführten alle, die ich von Jerusalem nach Babel weggeschickt habe! So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, über Ahab, den Sohn Kolajas, und über Zedekia, den Sohn Maasejas, die euch Lügen weissagen in meinem Namen: Siehe, ich gebe sie in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, und er wird sie vor euren Augen erschlagen; und man wird sie für alle Weggeführten Judas, die in Babel sind, zu einem Fluchwort machen, so dass man sagen wird: »Der Herr mache dich wie Zedekia und Ahab, die der König von Babel im Feuer braten ließ!« Denn sie haben eine Schandtat begangen in Israel: Sie haben mit den Frauen ihrer Nächsten Ehebruch getrieben und in meinem Namen erlogene Worte geredet, die ich ihnen nicht befohlen habe. Ich weiß es genau, denn ich bin Zeuge, spricht der Herr.

Und zu Schemaja, dem Nechelamiter, sollst du folgendermaßen reden: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Weil du in deinem eigenen Namen Briefe gesandt hast an das ganze Volk in Jerusalem und an Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, wie auch an alle Priester, und gesagt hast: »Der Herr hat dich an Stelle des Priesters Jojada zum Priester gemacht, damit du Aufseher bestellst im Haus des Herrn über alle Wahnsinnigen und alle, die als Propheten auftreten, dass du sie in den Stock und in das Halseisen legst. Nun, warum hast du dann Jeremia von Anatot nicht gestraft, der euch gegen- über als Prophet auftritt? Ja, überdies hat er uns in Babel sagen lassen: Es wird lange dauern! Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte!« Der Priester Zephanja hatte diesen Brief nämlich vor den Ohren des Propheten Jeremia vorgelesen.

Da erging das Wort des Herrn an Jeremia folgendermaßen: Sende hin zu allen Weggeführten und sprich: So spricht der Herr über Schemaja, den Neche- lamiter: Weil euch Schemaja geweissagt hat, ohne dass ich ihn gesandt habe, und er euch auf Lügen vertrauen lehrt, deshalb spricht der Herr so: Siehe, ich will Schemaja, den Nechelamiter, und seinen Samen heimsuchen; er soll keinen [Nachkommen] haben, der inmitten dieses Volkes wohnt, und er soll das Gute nicht sehen, das ich diesem Volk tun werde, spricht der Herr; denn er hat Widerstand gegen den Herrn verkündet!

Jeremia 29, 10-32

 

Siebzig Jahre Gefangenschaft in Babel hatte Gott bestimmt, und dabei blieb es. Dennoch hat der HERR Gedanken des Friedens und nicht des Leides. Er erhört, wenn wir ihn anrufen. Er lässt sich finden. Er wird die Gefangenschaft wenden. Welch ein gnädiger Gott, der auch heute derselbe ist (V. 10-14)! Nicht die Weggeführten, sondern die in Jerusalem Zurückgebliebenen sind wie schlechte Feigen. Schwert, Hunger und Pest sind Folgen, «weil sie meinen Worten nicht gehorchten, spricht der HERR.» (V. 15-19). «Ihr Weggeführten ... hört des HERRN Wort.» Hört nicht auf die falschen Propheten. Gott ermahnt auch uns. Jesus ist Sieger!

Betet für die Verfasser des geistlichen Inhaltes und die Übersetzer der FD-Traktate und der Zeitschrift «Freundes-Dienst» - Missionsschrift (deutsch, franz., ital., holl.), tägliche Bibellese «Einigkeit im Geist», Kinderzeitschrift «Komm zum grossen Kinderfreund» - sowie für die Gestaltung und Herstellung und um eine noch weitere Verbreitung zur Erquickung, Stärkung und Glau- bensvertiefung aller Leser und Leserinnen. Möge der HERR Erweckung und stets die nötigen Geldmittel schenken.


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