Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / September 2012 / Ordne Dich Gottes Urteil unter!

Ordne Dich Gottes Urteil unter!

Ich habe ... die Erde, den Menschen und das Vieh auf dem Erdboden gemacht.
(Jeremia 27,5)

Im Anfang der Regierung Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, erging an Jeremia dieses Wort vom Herrn:

So sprach der Herr zu mir: Mache dir Stricke und Jochstangen und lege sie um deinen Hals, und sende sie dem König von Edom und dem König von Moab und dem König der Ammoniter und dem König von Tyrus und dem König von Zidon durch die Boten, die nach Jerusalem zu König Zedekia von Juda kommen, und trage ihnen auf, ihren Herren zu sagen: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: So sollt ihr zu euren Herren sagen:

Ich habe durch meine große Kraft und meinen ausgestreckten Arm die Erde, den Menschen und das Vieh auf dem Erdboden gemacht und gebe sie dem, der recht ist in meinen Augen; und nun habe ich alle diese Länder in die Hand meines Knechtes, Nebukadnezars, des Königs von Babel, gegeben; sogar die Tiere des Feldes habe ich in seinen Dienst gestellt; und alle Völker sollen ihm und seinem Sohn und seinem Enkel dienen, bis auch die Zeit für sein Land kommt und viele Völker und mächtige Könige es unterjochen werden. Es soll aber geschehen: das Volk und das Königreich, das Nebukadnezar, dem König von Babel, nicht dienen will und seinen Hals nicht unter das Joch des Königs von Babel beugen will, dieses Volk werde ich heimsuchen mit dem Schwert und mit Hungersnot und Pest, spricht der Herr, bis ich es durch seine Hand vertilgt habe. So sollt ihr nun nicht auf eure Propheten hören, auf eure Wahr- sager, auf eure Träumer, auf eure Zauberer und auf eure Beschwörer, die zu euch sagen: »Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen!« Denn sie weis- sagen euch Lügen, um euch aus eurem Land zu entfernen, damit ich euch vertreibe und ihr umkommt! Das Volk aber, das seinen Hals unter das Joch des Königs von Babel bringt und ihm dient, das werde ich in seinem Land lassen, spricht der Herr, damit es dasselbe bebaue und bewohne.

Und ich redete mit Zedekia, dem König von Juda, entsprechend allen diesen Worten und sprach: Bringt euren Nacken unter das Joch des Königs von Babel und dient ihm und seinem Volk, so sollt ihr leben! Warum wollt ihr sterben, du und dein Volk, durch Schwert, durch Hungersnot und Pest, wie es der Herr dem Volk angedroht hat, das dem König von Babel nicht dienen will? Hört doch nicht auf die Worte der Propheten, die zu euch sagen: »Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen!«, denn sie weissagen euch Lüge! Denn ich habe sie nicht gesandt, spricht der Herr, sondern sie weissagen Lüge in meinem Namen, damit ich euch vertreibe und ihr umkommt samt den Propheten, die euch weissagen!

Auch zu den Priestern und zu diesem ganzen Volk redete ich und sprach:
So spricht der Herr: Hört nicht auf die Worte eurer Propheten, die euch weis- sagen und sprechen: »Siehe, die Geräte des Hauses des Herrn werden jetzt bald wieder aus Babel zurückgebracht werden!«, denn sie weissagen euch Lüge. Hört nicht auf sie; dient dem König von Babel, so sollt ihr leben! Warum soll diese Stadt zur Ruine werden? Wenn sie aber wirklich Propheten sind und das Wort des Herrn bei ihnen ist, so sollen sie beim Herrn der Heerscharen Fürbitte einlegen, damit die übrigen Geräte, die noch im Haus des Herrn und im Haus des Königs von Juda und in Jerusalem vorhanden sind, nicht auch nach Babel kommen! Denn so hat der Herr der Heerscharen gesprochen von den Säulen und dem Wasserbecken und von den Gestellen und von den übrigen Geräten, die in dieser Stadt übriggeblieben sind, die Nebukadnezar, der König von Babel, nicht weggenommen hat, als er Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, samt allen Vornehmen von Juda und Jerusalem gefangen von Jerusalem nach Babel führte - denn so hat der Herr der Heer- scharen, der Gott Israels, von den Geräten gesprochen, die im Haus des Herrn und im Haus des Königs von Juda und in Jerusalem übriggeblieben sind: Sie sollen nach Babel gebracht werden und dort bleiben bis zu dem Tag, da ich nach ihnen sehen und sie wieder herauf an diesen Ort bringen werde! spricht der Herr.

Jeremia 27, 1-22

 

Gott, der Schöpfer, hatte alle erwähnten Völker in die Hände Nebukadnezars gegeben (V. 1-8). «Hört doch nicht auf eure Propheten, Wahrsager, Traum- deuter, Zeichendeuter und Zauberer», gilt auch in der heutigen Zeit des Okkultismus. Diese Verführer bringen das Volk durch ihre Lügen in Verstockt- heit gegenüber unserem Herrn Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es gibt einen falschen Optimismus, auch in der Politik (V. 14). Die Bibel, das Wort Gottes, zeigt uns, was in Kürze geschehen wird. Gottes Wort bestätigt sich in allen Stücken. Doch über allem göttlichen Gericht steht die Gnade Gottes (V. 22).

Wir beten für den weiteren Ausbau der FD-Zweige in New York/USA, Neusee- land und Nigeria, für die Entstehung neuer Kontakte mit verschiedenen Kirchen und Gemeinden und den Aufbau eines geistlich und materiell mittragenden Freundeskreises. Betet für die Mitarbeiter, Beter, Geber, Traktatverteiler und -empfänger und die Bibelkursteilnehmer. Wir beten für die vermehrte Ver- breitung des Wortes Gottes in Großbritannien, Kanada, Australien, Indien, Ghana, Südafrika usw. sowie für die Übersetzung und Herausgabe weiterer unserer Schriften in englischer Sprache.


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