Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Oktober 2012 / Übe dich in Geduld!

Übe dich in Geduld!

Boas aber war zum Stadttor hinaufgegangen und hatte sich dort niedergesetzt.
(Ruth 4,1)

Boas aber war zum Stadttor hinaufgegangen und hatte sich dort niedergesetzt; und siehe, da ging der Löser vorüber, von dem Boas geredet hatte. Da sprach er: Komm, setze dich her, du Soundso! Und er kam herbei und setzte sich. Und Boas nahm zehn Männer von den Ältesten der Stadt und sprach: Setzt euch hierher! Und sie setzten sich. Da sprach er zu dem Löser: Naemi, die aus dem Gebiet von Moab zurückgekommen ist, verkauft das Stück Feld, das unserem Bruder Elimelech gehörte. Darum gedachte ich dir den Vorschlag zu machen: Wenn du es lösen willst, so kaufe es vor den Bürgern und vor den Ältesten meines Volkes; willst du es aber nicht lösen, so sage es mir, damit ich es weiß; denn es gibt niemand, der es lösen kann, ausgenommen du, und ich nach dir! Und er sprach: Ich will es lösen!

Da sagte Boas: An dem Tag, da du das Feld aus der Hand Naemis kaufst, erwirbst du [es] auch von Ruth, der Moabiterin, der Frau des Verstorbenen, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil wieder aufzurichten.
Da sprach der Löser: Ich kann es nicht für mich lösen, ohne mein eigenes Erbteil zu verderben! Löse du für dich, was ich lösen sollte; denn ich kann es nicht lösen!

Es war aber von alters her Sitte in Israel, bei der Lösung und beim Tausch die ganze Sache so gültig zu machen: der eine zog seinen Schuh aus und gab ihn dem anderen. Das war die Bestätigung in Israel. So sprach nun der Löser zu Boas: Kaufe du es für dich! und zog seinen Schuh aus.

Ruth 4, 1-8

 

Wir sehen, wie Boas Geduld hatte. Er war für jeden Weg bereit und handelte nicht eigenwillig, sondern ging Schritt um Schritt (V. 1-4). Der nähere Ver- wandte wollte wohl das Feld kaufen, aber Ruth nicht zur Frau haben. «Ich vermag es nicht zu lösen, sonst würde ich mein Erbteil schädigen» (V. 5-6). Die Abmachung geschah unter Zeugen (V. 2) und nach der geltenden Ordnung. Nun war der göttliche Weg für Boas frei (V. 7-8).

Der Hunger nach dem Wort Gottes ist in Afrika sehr groß. Durch die FD- Zweige in Togo, Bénin, Burkina Faso und Nigeria bekehren sich sehr viele Menschen auf unsere Traktate, Evangelien, Bibelkurse und Kalender sowie auf die mündliche Verkündigung und die Gemeinde- und Sozialdienste hin. Wir beten für den FD-Missionsleiter für Afrika, Komi Eric Agbokou, für den Leiter des FD-Missionszentrums in Togo, Degbe Koffi, und seine Mitarbeitenden im Missions-, Kranken- und Sozialdienst, für die Waisenkinder, für die vielen kranken und gesunden Besucher des Missionszentrums und Ambulatoriums. Wir beten zudem für die sieben neuen FD-Schulen in Togo mit 2'038 Schul- kindern, für deren Leiter Timothé Coquerel, und die rund 80 Mitarbeitenden sowie für alle treuen Traktatverteiler, Beter und Geber und für die Kinder und Notleidenden, die wir dank Eurer Mithilfe versorgen können. Möge der HERR allen Mitarbeitenden Gnade und Weisheit schenken, dass durch Sparsamkeit und vollen persönlichen Einsatz noch mehr Menschen mit dem Evangelium Jesu Christi erreicht werden und sich zu ihm bekehren.


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