Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Dezember 2012 / Gott allein sei die Ehre!

Gott allein sei die Ehre!

Ich hebe meine Hand auf zu dem Herrn, zu Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde.
(1. Mose 14,22)

Es kam aber ein Entflohener und sagte es Abram, dem Hebräer, der bei den Terebinthen Mamres wohnte, des Amoriters, der ein Bruder von Eschkol und Aner war; diese waren Abrams Bundesgenossen. Als nun Abram hörte, dass sein Bruder gefangen sei, bewaffnete er seine 318 erprobten Knechte, die in seinem Haus geboren waren, und jagte jenen nach bis Dan. Und er teilte seine Schar nachts auf und überfiel sie mit seinen Knechten und schlug sie und verfolgte sie bis nach Hoba, das zur Linken von Damaskus liegt. Und er brachte alle Habe wieder; auch Lot, seinen Bruder, und dessen Habe, die Frauen und das Volk brachte er wieder.

Als aber [Abram] von der Schlacht gegen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm waren, zurückkehrte, ging ihm der König von Sodom entgegen in das Tal Schaweh, das ist das Königstal. Aber Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Aller- höchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde! Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat! Und [Abram] gab ihm den Zehnten von allem.

Und der König von Sodom sprach zu Abram: Gib mir die Seelen, und die Habe behalte für dich! Abram aber sprach zu dem König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem Herrn, zu Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde, dass ich von allem, was dir gehört, nicht einen Faden noch Schuhriemen nehmen will, damit du nicht sagen kannst: »Ich habe Abram reich gemacht«! Nichts für mich! Nur was die Knechte gegessen haben, und den Teil der Männer Aner, Eschkol und Mamre, die mit mir gezogen sind - sie sollen ihren Anteil nehmen!

1. Mose 14, 13-24

 

Abram, ohne zu zögern, setzte alles ein, um den gefangenen Neffen, der noch vor kurzem egoistisch gehandelt hatte, zu befreien (V. 13-16). Melchisedek, der himmlische König (vgl. Hebr. 7,1-4), gab Abram nach überstandenem Kampf göttliche Nahrung und wahrhaftigen Segen (V. 7-19). Wo Gott gepriesen wird, geben ihm seine Kinder auch treu den Zehnten von allem (V. 20). Abram wollte nicht Belohnung von irdischen Königen (V. 21), sondern hob seine Hände auf zu dem HERRN, dem er auch in materieller Hinsicht allein die Ehre gab (V. 21-24).

Das Wirken unseres Herrn Jesus Christus in Haiti ist wunderbar und auch für
die Ungläubigen sichtbar. Dennoch braucht Haiti und brauchen unsere treuen Mitarbeitenden noch viel mehr Fürbitte. Denn einige unserer Projekte kommen schwerer voran als geplant, z.B. in Port-au-Ciel der Bau des Waisendorfes, die Stromversorgung, der Bau eines Gemeindehauses. Dennoch haben wir viel Grund dem HERRN zu danken, denn die Schulen in Port-au-Ciel und die neu dazugekommene Schule in Grande Savanne mit über 1500 Schulkindern funktionieren sehr gut. Wir sind auch dankbar für die gläubige Lehrerschaft und die guten Noten der Kinder. Wir beten um einen geistlichen Durchbruch in Haiti und Gottes Bewahrung und Stärkung unserer Mitarbeitenden.


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