Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Januar 2013 / Du musst Gott nicht nachhelfen

Du musst Gott nicht nachhelfen

Da würde ich in seinen Augen als ein Betrüger erscheinen.
(1. Mose 27,12)

Und es geschah, als Isaak alt war und seine Augen dunkel wurden, so dass er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich! Und er sprach: Siehe, ich bin alt und weiß nicht, wann ich sterbe. So nimm nun dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret, und bereite mir ein schmackhaftes Essen, wie ich es gern habe, und bring es mir herein, dass ich esse, damit meine Seele dich segne, bevor ich sterbe!

Rebekka aber hörte zu, als Isaak diese Worte zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging aufs Feld, um ein Wildbret zu jagen und es heimzubringen. Da redete Rebekka mit ihrem Sohn Jakob und sprach: Siehe, ich habe gehört, wie dein Vater mit deinem Bruder Esau redete und sagte: »Bring mir ein Wildbret und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, dass ich esse und dich segne vor dem Angesicht des Herrn, ehe ich sterbe!« So gehorche nun, mein Sohn, meiner Stimme und tue, was ich dir sage: Geh hin zur Herde und hole mir von dort zwei gute Ziegenböcklein, dass ich deinem Vater ein schmackhaftes Gericht davon bereite, wie er es gern hat. Das sollst du deinem Vater hinein- tragen, damit er es isst und dich vor seinem Tod segnet!

Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rauh, und ich bin glatt. Vielleicht könnte mein Vater mich betasten, da würde ich in seinen Augen als ein Betrüger erscheinen; so brächte ich einen Fluch über mich und nicht einen Segen! Da sprach seine Mutter zu ihm: Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn! Gehorche du nur meiner Stimme, geh hin und hole es mir! Da ging er hin und holte es und brachte es seiner Mutter. Und seine Mutter machte ein schmackhaftes Essen, wie es sein Vater gern hatte. Rebekka nahm auch die guten Kleider Esaus, ihres älteren Sohnes, die sie bei sich im Haus hatte, und zog sie Jakob, ihrem jüngeren Sohn, an. Aber die Felle der Ziegenböcklein legte sie ihm um die Hände, und wo er glatt war am Hals; und sie gab das schmackhafte Essen und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob.

1. Mose 27, 1-17

 

Isaak wollte seinen Lieblingssohn (vgl. Kap. 25,28) segnen, ohne Gottes Willen zu beachten (vgl. Kap. 25,23). Rebekka dagegen wollte den verheißenen Segen für Jakob, ihren Liebling, mit List, Täuschung und gar Lüge erreichen (V. 1-9). Jakob fürchtete sich, vom Vater erkannt zu werden und für die Tat statt Segen Fluch zu empfangen (V. 10-19). Auch wenn böse Taten von Menschen unerkannt bleiben, Gott sieht alles und ist ein gerechter Richter. Unser Herr Jesus Christus ist die Wahrheit (vgl. Joh. 14,6) und erfüllt seine Verheißungen, ohne dass wir sie uns mit List oder gar Lüge aneignen müssen. Jakob musste sich Esau ähnlich machen, der sein Erstgeburtsrecht gering achtete (vgl. Kap. 25,29-34).

Lasst uns heute für die Glaubensgeschwister in China, Indonesien, Madagaskar, Syrien, Griechenland, Albanien und der Türkei beten, insbesondere für die um Jesu Willen Verfolgten und Gefangenen, weltweit und besonders in den islamischen und buddhistischen Ländern. Die zunehmende Gottlosigkeit, auch in der westlichen Welt, zeigt sich in vermehrter Polemik in den Medien gegen Jesus Christus, das Wort Gottes und die Gläubigen. Lasst uns kompromisslos in Demut und geistlicher Vollmacht den Sieg Jesu Christi, die Botschaft vom Kreuz und seine Auferstehung klar bekennen und verkündigen. Jesus kommt bald wieder!


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