Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Januar 2013 / Gott beachtet unser Tun

Gott beachtet unser Tun

Gott hat mein Elend und die Arbeit meiner Hände angesehen.
(1. Mose 31,42)

Da antwortete Jakob und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich; denn ich sagte mir, du könntest mir deine Töchter entreißen! Was aber deine Götter betrifft - derjenige, bei dem du sie findest, soll nicht am Leben bleiben! In Gegenwart unserer Brüder sieh dir alles an, was bei mir ist, und nimm es dir! Jakob wusste nämlich nicht, dass Rahel sie gestohlen hatte. Da ging Laban in Jakobs Zelt und in Leas Zelt und in das Zelt der beiden Mägde, fand aber nichts. Und von Leas Zelt ging er in Rahels Zelt. Rahel aber hatte die Teraphim genommen und sie in den Kamelsattel gelegt und sich daraufgesetzt. Und Laban durchsuchte das ganze Zelt, fand sie aber nicht. Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr möge nicht so grimmig dreinsehen, weil ich vor dir nicht aufstehen kann; es geht mir eben nach der Weise der Frauen! Er aber suchte eifrig und fand die Teraphim nicht.

Da wurde Jakob zornig und stritt mit Laban; und Jakob antwortete und sprach zu ihm: Was habe ich verbrochen, was habe ich gesündigt, dass du mir so hitzig nachgejagt bist? Da du nun allen meinen Hausrat durchstöbert hast, was hast du von all deinem Hausrat gefunden? Lege es hier vor meine und deine Brüder, damit sie schlichten zwischen uns! Diese 20 Jahre bin ich bei dir gewesen; deine Mutterschafe und Ziegen wurden nie ihrer Jungen beraubt, und die Widder deiner Herde habe ich nicht gegessen! Was zerrissen wurde, habe ich dir nicht gebracht; ich musste es ersetzen, du hast es von meiner Hand gefordert, ob es bei Tag oder bei Nacht geraubt war. Es ging mir so: Am Tag verschmachtete ich vor Hitze und in der Nacht vor Frost, und der Schlaf floh von meinen Augen. Diese 20 Jahre lang habe ich dir in deinem Haus gedient, 14 Jahre um deine beiden Töchter und sechs Jahre um deine Schafe, und du hast mir meinen Lohn zehnmal verändert! Wenn nicht der Gott meines Vaters für mich gewesen wäre, der Gott Abrahams und der, den Isaak fürchtet, du hättest mich gewiss jetzt leer ziehen lassen; aber Gott hat mein Elend und die Arbeit meiner Hände angesehen und hat gestern Nacht Recht gesprochen!

1. Mose 31, 31-42

 

Menschenfurcht führt zu Unrecht auch bei Gläubigen (V. 31). Lasst uns nicht selbstsicher sein (V. 32). Laban suchte überall seinen Hausgott, den Rahel mit Lüge versteckte (V. 33-35). Jakobs zornige Vorwürfe (V. 36-41) waren eine Anstauung jahrelangen Duldens aus einem noch ungebrochenen Herzen, obwohl sich Jakob auf die Gerechtigkeit und Hilfe Gottes stützte (V. 42). Wir bedürfen nicht nur der Reinigung unserer Sünden durch das Blut Jesu Christi, sondern auch der Befreiung von aller angehäuften Bitterkeit in unseren Herzen, um wirkliche Zeugen Christi sein zu können.

Möge unser Herr Jesus Christus all den Seinen vermehrt Gnade, Gehorsam und göttliche Liebe schenken, damit wir mit Angehörigen, Freunden, Untergebenen, Vorgesetzten und auch Gegnern nach seinem Willen reden. Möge er auch alle kirchlichen und weltlichen Obrigkeiten, alle Politiker und die Regierung, die Verantwortlichen in Kirchen, Gemeinden und Massenmedien durch die Kontakte mit gläubigen Christen berühren und segnen und ihnen Gottesfurcht und Weisheit in ihren Aufgaben und Entscheidungen schenken.


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