Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Januar 2013 / Gott schenkt Ausgleich

Gott schenkt Ausgleich

Ich habe ja erfahren, dass der Herr mich um deinetwillen gesegnet hat!
(1. Mose 30,27)

Und es geschah, als Rahel den Joseph geboren hatte, da sprach Jakob zu Laban: Entlasse mich, dass ich an meinen Ort und in mein Land ziehe! Gib mir meine Frauen und Kinder, um die ich dir gedient habe, dass ich gehen kann! Denn du weißt, welche Dienste ich dir geleistet habe. Laban antwortete: Ach, dass ich doch in deinen Augen Gnade fände! Ich habe ja erfahren, dass der Herr mich um deinetwillen gesegnet hat! Und er sprach: Bestimme mir deinen Lohn, so will ich ihn dir geben!

Jakob sprach: Du weißt, wie ich dir gedient habe, und was aus deinem Vieh unter meiner Pflege geworden ist. Denn es war wenig, was du vor meiner Ankunft hattest; nun aber hat es sich gewaltig vermehrt, und der Herr hat dich gesegnet, seit ich hergekommen bin; und nun, wann soll ich auch für mein Haus sorgen? Er sprach: Was soll ich dir denn geben? Jakob sprach: Du brauchst mir gar nichts zu geben! Wenn du mir nur das tun willst, so will ich deine Herden wieder weiden und hüten:

Ich will heute durch alle deine Herden gehen, und du sollst daraus alle gesprenkelten und gefleckten Schafe absondern, auch alle schwarzen unter den Schafen und alle gefleckten und gesprenkelten Ziegen; und das soll mein Lohn sein. So wird dann meine Gerechtigkeit für mich sprechen am künftigen Tag vor deinen Augen, wenn du wegen meines Lohnes kommst; alles, was bei mir weder gesprenkelt noch gefleckt ist unter den Ziegen und was nicht schwarz ist unter den Schafen, das soll als gestohlen gelten! Da sprach Laban: Gut; es sei so, wie du gesagt hast!

Und er sonderte noch am gleichen Tag die gestreiften und gefleckten Böcke aus und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen, alles, woran etwas Weißes war, und alles, was schwarz war unter den Schafen, und er gab sie unter die Hand seiner Söhne. Und er machte einen Abstand von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob; Jakob aber weidete die übrige Herde Labans. Da nahm Jakob frische Ruten von Pappeln, Mandel- und Platanenbäumen und schälte weiße Streifen daran, indem er das Weiße an den Ruten bloßlegte. Und er legte die Ruten, die er abgeschält hatte, in die Tränkrinnen, in die Wassertränken, wohin die Herde zum Trinken kam, gerade vor die Tiere hin. Sie waren aber brünstig, als sie zur Tränke kamen. So empfingen die Herden angesichts der Ruten, und sie warfen Gestreifte, Gesprenkelte und Gefleckte. Die Lämmer aber sonderte Jakob ab und richtete die Tiere gegen die Gefleckten und Schwarzen in der Herde Labans aus; und er machte sich besondere Herden und tat sie nicht zu Labans Tieren. Und es geschah, jedesmal, wenn die Zeit kam, wo die kräftigen Tiere brünstig wurden, legte Jakob die Ruten in die Tränkrinnen vor die Augen der Tiere, damit sie über den Ruten empfingen; wenn aber die Schwachen brünstig wurden, legte er sie nicht hinein. So erhielt Laban die Schwachen und Jakob die Starken. Und der Mann wurde außerordentlich reich und bekam viele Herden, Mägde und Knechte, Kamele und Esel.

1. Mose 30, 25-43

 

Jakobs Dienst bei Laban war sichtbar vom HERRN bestätigt (V. 27.30). Jakob sah die Verantwortung für sein eigenes Haus und vollzog mit Einwilligung Labans eine redliche Lösung (V. 31-36). Der HERR schenkte Jakob außerordentliche Ideen und ließ ihn reich werden; ein gerechter Ausgleich zwischen Jakob und dem profitgierigen Laban. Hüten wir uns vor Habgier und Geiz, damit der Heilige Geist uns in allen Stücken leiten kann.

Wir danken dem HERRN und beten für die treuen Hörer unserer Radiosendungen und die Leser der FD-Schriften, für die Geber, Beter und Traktatverteiler in Österreich (zweitgrößtes deutschsprachiges Land) und im Südtirol sowie in Tschechien, Polen, Kroatien, Slowenien und der Slowakei. Besonders in Österreich, Südtirol und Polen sind viele Herzen offen. Wir bitten den HERRN um seinen Segen für diese Länder und um weitere Kontakte mit Gläubigen und Gemeinden sowie um Mitarbeitende in diesen Ländern insbesondere für Übersetzungsarbeiten.


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