Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Januar 2013 / Gott vergisst uns nicht!

Gott vergisst uns nicht!

Aber Gott gedachte an Rahel, und Gott erhörte sie.
(1. Mose 30,22)

Als aber Rahel sah, dass sie dem Jakob keine Kinder gebar, wurde sie eifersüchtig auf ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder! Wenn nicht, so sterbe ich! Jakob aber wurde sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich denn an Gottes Stelle, der dir Leibesfrucht versagt? Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha, gehe zu ihr ein, dass sie in meinen Schoß gebäre, und ich doch durch sie Nachkommen erhalte! Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau, und Jakob ging zu ihr ein. Bilha aber wurde schwanger und gebar dem Jakob einen Sohn. Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und meine Stimme erhört und mir einen Sohn gegeben! Darum gab sie ihm den Namen Dan. Und Bilha, die Magd Rahels, wurde nochmals schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes habe ich mit meiner Schwester gekämpft und habe auch gewonnen! Darum gab sie ihm den Namen Naphtali.

Als nun Lea sah, dass sie aufgehört hatte zu gebären, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zur Frau. Und Silpa, Leas Magd, gebar dem Jakob einen Sohn. Da sprach Lea: Ich habe Glück! Und sie gab ihm den Namen Gad. Danach gebar Silpa, Leas Magd, dem Jakob einen zweiten Sohn. Da sprach Lea: Wohl mir! Die Töchter werden mich glücklich preisen! Und sie gab ihm den Namen Asser.

Ruben aber ging aus zur Zeit der Weizenernte und fand Alraunenfrüchte auf dem Feld und brachte sie heim zu seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir einen Teil der Alraunenfrüchte deines Sohnes! Sie antwortete ihr: Ist das nicht genug, dass du mir meinen Mann genommen hast? Und willst du auch die Alraunenfrüchte meines Sohnes nehmen? Rahel sprach: Er soll dafür diese Nacht bei dir schlafen zum Entgelt für die Alraunenfrüchte deines Sohnes! Als nun Jakob am Abend vom Feld kam, ging ihm Lea entgegen und sprach: Du sollst zu mir kommen, denn ich habe dich erkauft um die Alraunen- früchte meines Sohnes! Und er schlief in jener Nacht bei ihr. Und Gott erhörte Lea, und sie wurde schwanger und gebar dem Jakob den fünften Sohn. Da sprach Lea: Gott hat es mir gelohnt, dass ich meinem Mann meine Magd gegeben habe! Und sie gab ihm den Namen Issaschar. Und Lea wurde noch einmal schwanger und gebar dem Jakob den sechsten Sohn. Und Lea sprach: Gott hat mich mit einer guten Gabe beschenkt! Nun wird mein Mann wieder bei mir wohnen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren! Und sie gab ihm den Namen Sebulon.

Danach gebar sie eine Tochter, der sie den Namen Dina gab. Aber Gott gedachte an Rahel, und Gott erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen! Und sie gab ihm den Namen Joseph und sprach: Der Herr wolle mir noch einen Sohn dazu geben!

1. Mose 30, 1-24

 

Rahel, die Lieblingsfrau Jakobs, war neidisch auf ihre Schwester (V. 1), wollte von ihrer Magd Nachkommen und fühlte sich als Siegerin (V. 2-8). Wie leicht begibt sich jeder Mensch in Rivalitäten, wie Rahel und Lea dies taten (V. 9-13). Doch der HERR ist barmherzig und gnädig: «und Gott erhörte Lea» (V. 17), «Gott gedachte aber an Rahel und erhörte sie» (V. 22). Haben nicht auch wir viel Grund, unseren Herrn Jesus Christus zu preisen für seine große Liebe und Gnade, oder stellen wir etwa das menschliche Versagen in den Vordergrund? Gott lässt sich erbitten.

Wir danken dem HERRN und beten für unsere treuen Glaubensgeschwister in den Niederlanden, in Surinam und Luxemburg. Der Dienst ist hart, aber unser Herr Jesus Christus wirkt mächtig: Immer mehr von unseren Schriften werden verteilt, und Viele schreiben seelsorgerlich. Wir beten für die Hauptverantwort- lichen der FD-Mission in den Niederlanden und ihre Gesundheit, die Beter, Geber und Traktatverteiler sowie um weitere Mitarbeitende im Schriftenversand in Holland, denen die Seelenerrettung am Herzen liegt.


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