Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Februar 2013 / Hüte dich vor Augenschein!

Hüte dich vor Augenschein!

Das Land soll euch offenstehen.
(1. Mose 34,10)

Dina aber, Leas Tochter, die sie dem Jakob geboren hatte, ging aus, um die Töchter des Landes zu sehen. Als nun Sichem, der Sohn des hewitischen Landesfürsten Hemor, sie sah, nahm er sie und legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an. Und seine Seele hing an Dina, der Tochter Jakobs, und er gewann das Mädchen lieb und redete ihr zu. Und Sichem sprach zu seinem Vater Hemor: Nimm mir dieses Mädchen zur Frau!

Jakob aber hatte vernommen, dass man seine Tochter Dina entehrt hatte; weil aber seine Söhne beim Vieh auf dem Feld waren, schwieg er, bis sie kamen. Und Hemor, der Vater Sichems, kam zu Jakob, um mit ihm zu reden. Als aber die Söhne Jakobs dies hörten, kamen sie vom Feld; und die Männer waren schwer beleidigt und sehr entrüstet, dass man eine solche Schandtat an Israel begangen und bei Jakobs Tochter gelegen hatte; denn dies durfte man nicht tun. Hemor aber redete mit ihnen und sprach: Mein Sohn Sichem hängt an eurer Tochter; gebt sie ihm doch zur Frau! Verschwägert euch mit uns; gebt uns eure Töchter und nehmt ihr unsere Töchter! Bleibt bei uns; das Land soll euch offenstehen; siedelt euch an, treibt Handel darin und erwerbt Grundbesitz!

Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Lasst mich Gnade finden vor euren Augen; was ihr von mir fordert, das will ich geben! Ihr könnt von mir noch so viel Heiratsgaben und Geschenke verlangen, ich will es geben, sobald ihr es fordert; gebt mir nur das Mädchen zur Frau!

Da antworteten die Söhne Jakobs dem Sichem und seinem Vater Hemor in trügerischer Weise, weil er ihre Schwester Dina entehrt hatte, und sie sprachen zu ihnen: Wir können das nicht tun, dass wir unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann geben; denn das wäre eine Schande für uns; nur unter einer Bedingung können wir eurem Wunsch entsprechen, dass ihr nämlich werdet wie wir, indem ihr alles, was männlich ist, beschneiden lasst! Dann wollen wir euch unsere Töchter geben und uns eure Töchter nehmen und mit euch zusammenwohnen und zu einem Volk werden. Wollt ihr aber nicht auf uns hören, dass ihr euch beschneiden lasst, so nehmen wir unsere Tochter und gehen!

Ihre Rede gefiel Hemor und seinem Sohn Sichem gut; und der junge Mann zögerte nicht, dies zu tun; denn ihm gefiel die Tochter Jakobs, und er war der Angesehenste vom Haus seines Vaters.

1. Mose 34, 1-19

 

Dina begab sich selber in Gefahr, weil sie die Töchter des Landes sehen wollte. Dabei wurde sie von Sichem gesehen und vergewaltigt (V. 1-4). Jakob konnte stille sein, während seine innerlich ungebrochenen Söhne in Zorn gerieten (V. 5-7). Sichem und sein Vater baten um Gnade und suchten einen redlichen Ausweg (V. 8-12), während Jakobs Söhne hinterhältig und mit bösen Absichten die von Gott angeordnete Beschneidung für die ganze Stadt Sichem zur Bedingung machten (V. 13-19). Hüten wir uns vor fromm getarnten Fangschlingen.

Viele Gläubige leiden wegen der unklaren Wortverkündigung und der Verweltlichung (Materialismus, Egoismus, Kompromisse) ihrer Kirchen, Gemeinden und Missionen. Fromme Worte, falsche Gesetzlichkeit, Richten und üble Nachrede können eigene Sünden nicht verdecken. Betet um tiefe Buße, Erweckung und klares Zeugen für Jesus Christus, den gekreuzigten, auferstandenen und bald wiederkommenden HERRN.


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