Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Februar 2013 / Manchmal müssen wir geprüft werden

Manchmal müssen wir geprüft werden

Wenn ihr am Leben bleiben wollt, so tut nun dies - denn ich fürchte Gott.
(1. Mose 42,18)

Sie antworteten: Wir, deine Knechte, sind zwölf Brüder, die Söhne eines einzigen Mannes im Land Kanaan, und siehe, der jüngste ist gegenwärtig bei unserem Vater, und der eine ist nicht mehr. Aber Joseph sprach zu ihnen: Es ist so, wie ich euch gesagt habe: Ihr seid Kundschafter! Daran will ich euch prüfen: So wahr der Pharao lebt, ihr sollt von hier nicht fortgehen, es sei denn, euer jüngster Bruder kommt her! Schickt einen von euch hin, damit er euren Bruder holt, ihr aber sollt in Haft behalten werden. So sollen eure Worte geprüft werden, ob ihr wahrhaftig seid; wenn aber nicht, dann seid ihr Kundschafter, so wahr der Pharao lebt! Und er setzte sie alle zusammen in Gewahrsam, drei Tage lang.

Am dritten Tag aber sprach Joseph zu ihnen: Wenn ihr am Leben bleiben wollt, so tut nun dies - denn ich fürchte Gott -: Wenn ihr aufrichtig seid, so lasst einen von euch Brüdern hier gebunden im Gefängnis zurück; ihr anderen aber geht hin und bringt Getreide heim, um den Hunger eurer Familien zu stillen. Euren jüngsten Bruder aber bringt zu mir, damit eure Worte sich als wahr erweisen, und dann sollt ihr nicht sterben! Und sie handelten danach.

Sie sagten aber zueinander: Wahrlich, wir sind schuldig wegen unseres Bruders! Denn wir sahen die Drangsal seiner Seele, als er uns [um Erbarmen] anflehte; wir aber hörten nicht auf ihn. Darum ist diese Drangsal über uns gekommen! Und Ruben antwortete und sprach zu ihnen: Habe ich euch nicht zugeredet und gesagt: Versündigt euch nicht an dem Knaben? Aber ihr wolltet ja nicht hören! Und seht, nun wird sein Blut gefordert! Sie wussten aber nicht, dass Joseph sie verstand; denn er verkehrte mit ihnen durch einen Dolmetscher. Und er wandte sich von ihnen ab und weinte, kehrte aber wieder zu ihnen zurück und redete mit ihnen. Darauf nahm er Simeon von ihnen weg und band ihn vor ihren Augen. Und Joseph gab Befehl, dass man ihre Gefäße mit Getreide fülle und jedem sein Geld wieder in seinen Sack lege und ihnen auch Verpflegung mit auf die Reise gebe; und so machte man es mit ihnen. Da luden sie ihr Getreide auf ihre Esel und gingen davon.

1. Mose 42, 13-26

 

Josef wollte die Wahrheit der Rede seiner Brüder prüfen (V. 13-17). Sein Verlangen, dass sie ihm den jüngsten Bruder brächten (V. 18-20), rief ihre an Josef begangene Sünde in Erinnerung: «das haben wir an unserem Bruder verschuldet» (V. 21). Wer sich nicht ermahnen lässt, kommt früher oder später ins Gericht (V. 22). Josefs Härte gegen seine Brüder entsprang einem geisterfüllten Herzen voller Liebe (V. 23-24). Gott kann von seinen Kindern auch Strenge gegenüber Unbußfertigen verlangen, sofern wir von der Liebe Jesu Christi erfüllt sind.

Wir danken dem HERRN, dass nach viel Gebet für die Druckvorstufe, die Gestaltung unserer Zeitschriften, Kalender, Broschüren, Evangelien und Traktate eine weitere Fachperson gefunden werden konnte. Wir beten um Gottes Hilfe, dass die vielen vergriffenen Broschüren aus dem FD-Verlag bald wieder gedruckt und zum reichen Segen für viele Leser werden. Wir beten auch für die christlichen Druckereien, die uns jährlich zwanzig Millionen biblisch fundierte Schriften preisgünstig herstellen, sowie für unsere Missionsdruckerei in Biberstein, wo alle Druckerzeugnisse redigiert, verwaltet, zwischengelagert, verpackt und versandt werden.


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