Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Februar 2013 / Wenn der Schein trügt

Wenn der Schein trügt

Als nun Hemor und sein Sohn Sichem zum Tor ihrer Stadt kamen, redeten sie mit den Bürgern ihrer Stadt und sprachen: Diese Leute meinen es gut mit uns; sie sollen im Land wohnen und darin Handel treiben! Hat doch das Land Raum genug für sie. Wir wollen uns ihre Töchter zu Frauen nehmen und ihnen unsere Töchter geben. Nur das verlangen sie von uns, wenn sie unter uns wohnen und sich mit uns zu einem Volk verschmelzen sollen, daß wir alles, was unter uns männlich ist, beschneiden, gleichwie auch sie beschnitten sind. Ihre Herden und ihre Habe und all ihr Vieh werden dann uns gehören; lasst uns nur ihrem Wunsch entsprechen, damit sie bei uns bleiben! Da hörten alle auf Hemor und seinen Sohn Sichem, die im Tor seiner Stadt aus- und eingingen, und alles, was männlich war, wurde beschnitten, alle, die im Tor seiner Stadt aus- und eingingen.

Es geschah aber am dritten Tag, als sie wundkrank waren, da nahmen die beiden Söhne Jakobs, Simeon und Levi, Dinas Brüder, jeder sein Schwert und drangen überraschend in die Stadt ein und brachten alles Männliche um. Auch Hemor und dessen Sohn Sichem töteten sie mit der Schärfe des Schwertes, und sie holten Dina aus dem Haus Sichems und gingen davon. Die Söhne Jakobs aber kamen über die Erschlagenen und plünderten die Stadt, weil man ihre Schwester entehrt hatte. Ihre Schafe, Rinder und Esel nahmen sie, samt allem, was in der Stadt und auf dem Feld war, dazu ihre ganze Habe; alle ihre Kinder und Frauen nahmen sie gefangen und raubten alles, was in den Häusern war. Jakob aber sprach zu Simeon und Levi: Ihr bringt mich ins Unglück dadurch, dass ihr mich verhasst macht bei den Einwohnern des Landes, bei den Kanaanitern und Pheresitern, da ich doch nur wenig Leute habe; sie aber werden sich gegen mich sammeln und mich schlagen, und ich werde ausgerottet werden samt meinem Haus! Sie aber antworteten: Soll man denn unsere Schwester wie eine Hure behandeln?

1. Mose 34, 20-31

 

Durch die Sünde verblendet (V. 2), durch die Söhne Jakobs getäuscht, von eigenen Wünschen geprägt (V. 21) und von den Reichtümern beeindruckt (V. 23), wollten die Einwohner Sichems mit Israel ein Volk werden und nahmen die Beschneidung auf sich (V. 22-24). Wie schrecklich war die Tat Simeons und Levis gegen die friedliche Stadt (V. 25-29). Jakob geriet in neue Furcht, während seine Söhne auf ihrem Recht beharrten (V. 30- 31).

Dank sei unserem Herrn Jesus Christus für Euch, liebe Freunde in den deutschsprachigen Gebieten Europas (Deutschland, Schweiz, Österreich, Elsass, Südtirol usw.), die Ihr mittragt im Gebet, Geben, Mitarbeiten und Traktatverteilen. Wir beten um eine Erweckung und dass sich viele Menschen zum Herrn Jesus Christus bekehren, sowie für alle kirchlichen und weltlichen Obrigkeiten, die Politiker und Verantwortlichen der Massenmedien, dass wahre Gottesfurcht und Gerechtigkeit gegenüber den Gläubigen ausgeübt wird. Möge unser Herr Jesus Christus in Europa in vielen Herzen Buße, Umkehr und treue Jesusnachfolge bewirken und weitere Türen für unsere bibeltreue Verkündigung in Wort und Schrift öffnen.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.