Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / März 2013 / Prüfung bis zum Äußersten

Prüfung bis zum Äußersten

Bringt ihn zu mir herab, damit ich ihn sehen kann!
(1. Mose 44,21)

Da trat Juda näher zu ihm hinzu und sprach: Bitte, mein Herr, lass deinen Knecht ein Wort reden vor den Ohren meines Herrn, und dein Zorn entbrenne nicht über deine Knechte; denn du bist wie der Pharao! Mein Herr fragte seine Knechte und sprach: Habt ihr noch einen Vater oder Bruder? Da antworteten wir meinem Herrn: Wir haben einen alten Vater und einen jungen Knaben, der ihm in seinem Alter geboren wurde, und dessen Bruder ist tot, und er ist allein übriggeblieben von seiner Mutter, und sein Vater hat ihn lieb. Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringt ihn zu mir herab, damit ich ihn sehen kann! Da sprachen wir zu meinem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen; wenn er seinen Vater verließe, so würde dieser sterben! Du aber sprachst zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, so sollt ihr mein Angesicht nicht mehr sehen! Als wir nun zu deinem Knecht, unserem Vater, kamen, da verkündeten wir ihm die Worte unseres Herrn; und als unser Vater sprach: Geht hin und kauft uns wieder etwas zu essen!, da antworteten wir: Wir können nicht hinabziehen! Wenn unser jüngster Bruder bei uns ist, dann wollen wir hinabziehen; denn wir dürfen das Angesicht des Mannes nicht sehen, wenn unser jüngster Bruder nicht bei uns ist!

Da sprach dein Knecht, unser Vater zu uns: Ihr wisst, dass mir meine Frau zwei [Söhne] geboren hat; der eine ist von mir weggegangen, und ich musste mir sagen: Gewiss ist er zerrissen worden!, und ich habe ihn bis heute nicht wiedergesehen. Wenn ihr nun diesen auch von mir nehmt, und es stösst ihm ein Unglück zu, so werdet ihr meine grauen Haare durch ein solches Unglück ins Totenreich hinunterbringen! Wenn ich nun zu deinem Knecht, meinem Vater, käme, und der Knabe wäre nicht bei mir, an dessen Seele doch seine Seele gebunden ist, so würde es geschehen, dass er stirbt, wenn er sieht, dass der Knabe nicht da ist; und so würden wir, deine Knechte, die grauen Haare deines Knechtes, unseres Vaters, vor Kummer ins Totenreich hinunterbringen. Denn dein Knecht hat sich bei meinem Vater für den Knaben verbürgt und versprochen: Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, so will ich vor meinem Vater die Schuld tragen mein ganzes Leben lang! Darum will nun dein Knecht als Sklave meines Herrn hier bleiben anstatt des Knaben; der Knabe aber soll mit seinen Brüdern hinaufziehen. Denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne dass der Knabe bei mir wäre? Ich möchte das Leid nicht sehen, das meinen Vater träfe!

1. Mose 44, 18-34

 

Nun trat Juda als Bürge für Benjamin vor Josef ein. Er schilderte den ganzen Werdegang und berief sich auf die versprochene Gnade (V. 18-21). Wie leichtfertig sie damals Josef dem Vater entrissen hatten, so entschieden wollten sie ihm Benjamin erhalten. Sie wollten ihrem Vater kein weiteres Herzeleid zufügen (V. 22-31). Juda machte ernst mit seiner Bürgschaft, er hätte den Jammer seines Vaters nicht mit ansehen können (V. 33-34). Also ist unser Herr Jesus Christus an unserer Statt am Kreuz für alle unsere Sünden gestorben. Sind wir bereit, uns um Jesu willen für die Brüder einzusetzen? (vgl. Gal. 6,2). – Durch unsere Radiosendungen erreicht die klare biblische Botschaft täglich viele Gläubige und Ungläubige. Der HERR wirkt mächtig und schenkt klare Entscheidungen für Ihn. Viele Hörer werden im HERRN gefestigt durch Seine Gnade und durch Sein Wort. Wir danken unserem Herrn Jesus Christus, dass Er auch die nötigen Geldmittel für die hohen Sendekosten stets rechtzeitig schenkt. Wir vertrauen Ihm, dass Er dies auch weiterhin tun wird. Herzlichen Dank Euch, liebe Geber und Geberinnen. Der HERR sei Euer reicher Vergelter!


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