Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Mai 2013 / Gott steht zu seinen Kindern

Gott steht zu seinen Kindern

Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen...?
(Lukas 18,7)

Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, dass es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden; und er sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher! Und er wollte lange nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue, so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt.

Und der Herr sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt!
Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen? Ich sage euch:
Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis:
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme! Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!

Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Lukas 18, 1-14

 

Das Gleichnis vom ungerechten Richter soll uns ermutigen, allezeit zu bitten und nicht nachzulassen (V. 1). Willst Du Dir selber Recht verschaffen, oder bittest Du ohne Unterlass Gott, dass er dich aus allem Unrecht errette? (V. 3.7). Erlebtes Unrecht soll uns in anhaltendes Gebet treiben, was uns vor eigener Rechtfertigung bewahrt. Gott errettet seine Auserwählten in Kürze (V. 8). Vertraust Du ihm ganz? Vermessene Gläubige überheben sich in frömmlerischer Weise über Sünder und heben ihre eigenen Werke hervor (V. 9-12). Mit demütigem, bußfertigem Herzen kam der von seiner Umgebung gestempelte “sündige“ Zöllner vor den HERRN und bat ihn um Gnade (V. 13). Hörst du die Rechtfertigung Jesu und die Erhöhung auch in der heutigen Zeit? (V. 14).

Harte Christenverfolgung gibt es sowohl in kommunistischen, islamischen und buddhistischen Ländern als auch in „christlichen“ Ländern. Lasst uns heute besonders für China, Kuba, Madagaskar, Indonesien, Albanien, Griechenland,
Syrien und die Türkei beten, insbesondere für die Bibel- und Schriftenmission in diesen Ländern, und um Stärkung und Geistesvollmacht aller um Jesu Willen Verfolgten auf dieser Erde.


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