Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / August 2013 / Wie bestreitest Du Deinen Weg?

Wie bestreitest Du Deinen Weg?

Wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium von Christus kein Hindernis bereiten.
(1. Korinther 9,12)

Bin ich nicht ein Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus Christus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens für euch; denn das Siegel meines Aposteldienstes seid ihr im Herrn.

Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen:
Sind wir nicht berechtigt, zu essen und zu trinken? Sind wir nicht berechtigt, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas? Oder sind nur ich und Barnabas nicht berechtigt, die Arbeit zu unterlassen? Wer zieht je auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde? Sage ich das nur aus menschlicher Sicht? Oder sagt dies nicht auch das Gesetz?

Ja, im Gesetz Moses steht geschrieben: »Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt«. Kümmert sich Gott etwa um die Ochsen? Oder sagt er das nicht vielmehr um unsertwillen? Denn es ist ja um unsertwillen geschrieben worden: Der, welcher pflügt, soll auf Hoffnung hin pflügen, und der, welcher drischt, soll auf Hoffnung hin [dreschen], dass er an seiner Hoffnung [auch] Anteil bekommt. Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir von euch diejenigen für den Leib ernten? Wenn andere an diesem Recht über euch Anteil haben, sollten wir es nicht viel eher haben? Aber wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium von Christus kein Hindernis bereiten.

Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, auch vom Heiligtum essen, und dass die, welche am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil erhalten? So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen.

Ich aber habe davon keinerlei Gebrauch gemacht; ich habe dies auch nicht deshalb geschrieben, damit es mit mir so gehalten wird. Viel lieber wollte ich sterben, als daß mir jemand meinen Ruhm zunichte machte!
16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde!
17 Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn; wenn aber unfreiwillig, bin ich mit einem Haushalterdienst2 betraut.
18 Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich bei meiner Verkündigung das Evangelium von Christus kostenfrei darbiete, so daß ich von meinem Anspruch3 am Evangelium keinen Gebrauch mache.

1. Korinther 9, 1-18

 

Wie viel Paulus auf sich nahm, damit das Evangelium Jesu Christi ungehindert laufen konnte, zeigen uns die verschiedenen Fragen (V. 1-10). Vor Gott ist auch kein freiwilliges, persönliches Opfer verborgen. Setzen auch wir alles daran, damit das Evangelium Jesu Christi in aller Welt bekannt wird? Die Empfänger des Evangeliums, auch wenn sie es umsonst empfangen haben, haben die göttliche Pflicht, auch materiell mitzutragen (V. 12-14). Bezeugen wir wie Paulus: «Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!»? Tue es gerne (V. 16-17)!

In großer Dankbarkeit beten wir für Euch, liebe Freunde in Deutschland. In der tiefen Gemeinschaft in unserem Herrn Jesus Christus wissen wir uns mit Euch innig verbunden, liebe Beter, Geber und Traktatverteiler. Der HERR tut auch in Deutschland Großes durch unseren gemeinsamen Dienst: Menschen bekehren sich zum Herrn Jesus Christus und erleben die Neugeburt, Gläubige begeben sich tiefer in seine Gemeinschaft und erleben seine Hilfe, christliche Gemeinden nehmen die Bibel als Wort Gottes in der Verkündigung wieder ernst. Jesus ist Sieger!


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