Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2013 / Oktober 2013 / Ein schlechtes Gewissen

Ein schlechtes Gewissen

Wenn er sich als rechtschaffener Mann erweist, so soll kein Haar von ihm auf die Erde fallen; wenn aber Böses an ihm gefunden wird, so muss er sterben!
(1. Könige 1,52)

Adonija aber hörte es samt allen Gästen, die bei ihm waren, als sie eben das Mahl beendigt hatten. Als aber Joab den Schall des Schopharhornes hörte, sprach er: Was soll das Geschrei und der Tumult in der Stadt? Während er aber noch redete, siehe, da kam Jonathan, der Sohn des Priesters Abjatar. Und Adonija sprach: Komm herein; denn du bist ein tüchtiger Mann und bringst [gewiss] gute Botschaft! Jonathan aber antwortete und sprach zu Adonija: Fürwahr, unser Herr, der König David, hat Salomo zum König gemacht! Und der König hat den Priester Zadok mit ihm gesandt und den Propheten Nathan und Benaja, den Sohn Jojadas, und die Kreter und Pleter, und sie haben ihn auf das Maultier des Königs gesetzt. Und der Priester Zadok und der Prophet Nathan haben ihn zum König gesalbt bei der Gihon[-Quelle], und sie sind mit Freuden von dort heraufgezogen, so dass die ganze Stadt in Bewegung ist. Das ist das Geschrei, das ihr gehört habt.

Dazu hat sich Salomo auf den königlichen Thron gesetzt. Und auch die Knechte des Königs sind hineingegangen, um unserem Herrn, dem König David, Glück zu wünschen, und sie haben gesagt: »Dein Gott mache den Namen Salomos noch herrlicher als deinen Namen und mache seinen Thron noch größer als deinen Thron!« Und der König hat auf seinem Lager angebetet! Und außerdem hat der König so gesprochen: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, der mir heute einen Thronerben gegeben hat vor meinen Augen!

Da erschraken die Gäste, die bei Adonija waren, und sie brachen auf und gingen jeder seines Weges. Adonija aber fürchtete sich vor Salomo und machte sich auf, ging hin und ergriff die Hörner des Altars. Das meldete man Salomo und sprach: Siehe, Adonija fürchtet den König Salomo; und siehe, er hält sich an den Hörnern des Altars und spricht: »Der König Salomo schwöre mir heute, dass er seinen Knecht nicht mit dem Schwert töten wolle!« Und Salomo sprach: Wenn er sich als rechtschaffener Mann erweist, so soll kein Haar von ihm auf die Erde fallen; wenn aber Böses an ihm gefunden wird, so muss er sterben! Und der König Salomo sandte hin und ließ ihn vom Altar herabholen. Und als er kam, fiel er vor dem König Salomo nieder. Salomo aber sprach zu ihm: Geh hin in dein Haus!

1. Könige 1, 41-53

 

Kaum war Adonija noch umjubelt, wurde er von allen verlassen und stand nun vor dem Altar und bangte um sein Leben (V. 41-50). So geht es jedem, der sich selbst erhöht und nicht dem HERRN nachfolgt. Salomo gab ihm keinen Freipass für die Zukunft, aber Gelegenheit zur echten Umkehr. Verhalten wir uns gegenüber unseren Gegnern auch so? (V. 51-53).

Wir beten für die Verkündiger des Evangeliums Jesu Christi in Kirchen und Gemeinden, in der Kinder- und Jugendarbeit, an Tagungen, Seminaren und Evangelisationen, durch gedruckte und elektronische Medien und im Haus ELIM, insbesondere für Josef und Samuel J. Schmid. Möge der HERR Gesundheit, Kraft und Weisheit schenken, dass wir den Dienst in Demut, treu und selbstlos, in göttlicher Vollmacht ohne Leidensscheu nach seinem Wort tun. Wir bitten um Erweckung und klare Bekehrungen. Mögen doch viele Verkündiger in die ganze Nachfolge Jesu Christi treten.


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