Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / März 2014 / Menschliches steht niemals über Göttlichem

Menschliches steht niemals über Göttlichem

Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten?
(Markus 7,5)

Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren; und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen, tadelten sie es. Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie sich nicht zuvor gründlich die Hände gewaschen haben, weil sie die Überlieferung der Alten halten. Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich gewaschen zu haben. Und noch vieles andere haben sie zu halten angenommen, nämlich Waschungen von Bechern und Krügen und ehernem Geschirr und Polstern. Daraufhin fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen?

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.« Denn ihr verlasst das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein, Waschungen von Krügen und Bechern; und viele andere ähnliche Dinge tut ihr. Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. Denn Mose hat gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!« Ihr aber lehrt [so]: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: »Korban«, das heißt zur Weihegabe ist bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte!, dann gestattet ihr ihm auch fortan nicht mehr, irgend etwas für seinen Vater oder seine Mutter zu tun; und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und viele ähnliche Dinge tut ihr.

Markus 7, 1-13

 

Die Pharisäer und Schriftgelehrten, die religiösen Gegner, klagen Jesu Jünger an und stellen Streitfragen. Gott unterscheidet klar zwischen seinen Geboten und menschlichen Satzungen. Letztere stehen im Widerspruch zum Wort Gottes: «Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen» (V. 8). Lippenbekenntnisse genügen nicht, Gott sieht ins Herz. «Vergeblich dienen sie mir ...» (V. 6-7). Wir müssen stets unsere eigene Lebensweise, aber auch die kirchlichen Satzungen und Gewohnheiten nach dem Wort Gottes überprüfen, denn «dergleichen tut ihr viel» (V. 13).

Wir beten für alle Politiker, Regierungen und weltlichen Obrigkeiten, für die Justiz sowie die Massenmedien um Gottesfurcht und Fragen nach dem HERRN und seinem Wort. Wir beten auch für die Verantwortlichen in Kirchen und Gemeinden, dass der Geist des Sohnes Gottes und nicht pharisäische Gesetzlichkeit, Neid, Feindschaft oder Gegner ihr Handeln bestimmen. Lasst uns Jesus Christus, den einzigen Erlöser und Herrn, allen Menschen unverfälscht verkündigen. Wir beten um weitere klare Bekehrungen und Hingaben an unseren Herrn Jesus Christus.


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