Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / Juli 2014 / Gerüchte sind gefährlich!

Gerüchte sind gefährlich!

Der Gott der Götter, der Herr, der Gott der Götter, der Herr, er weiß es, und Israel soll es auch wissen.
(Josua 22,22)

Da antworteten die Söhne Rubens und die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse und sprachen zu den Obersten der Tausende Israels:

Der Gott der Götter, der Herr, der Gott der Götter, der Herr, er weiß es, und Israel soll es auch wissen: Ist es aus Auflehnung oder Untreue gegen den Herrn geschehen - so hilf du uns heute nicht! Wenn wir uns den Altar gebaut haben, um uns von der Nachfolge des Herrn abzuwenden, und wenn es geschehen ist, um Brandopfer und Speisopfer darauf zu opfern, oder um Friedensopfer darauf zu legen, so soll der Herr Vergeltung üben!

Vielmehr haben wir es aus Besorgnis getan, es könnte eine Sache eintreten, indem wir sprachen: Morgen könnten eure Kinder zu unseren Kindern so sprechen: »Was geht euch der Herr, der Gott Israels, an? Denn der Herr hat eine Grenze gesetzt zwischen uns und euch, ihr Kinder Rubens und ihr Kinder Gads, nämlich den Jordan; ihr habt keinen Anteil an dem Herrn!« Damit würden eure Kinder bewirken, dass unsere Kinder den Herrn nicht mehr fürchten.

Darum sprachen wir: Wir wollen doch für uns einen Altar machen, nicht für Brandopfer oder Schlachtopfer, sondern damit er Zeuge sei zwischen uns und euch und zwischen unseren Nachkommen, dass wir den Dienst des Herrn üben wollen vor ihm mit unseren Brandopfern, Schlachtopfern und Friedensopfern, und damit eure Kinder künftig nicht zu unseren Kindern sagen dürfen: »Ihr habt keinen Anteil an dem Herrn!« Und wir sprachen: Wenn sie aber künftig so zu uns und unseren Nachkommen reden sollten, so können wir sagen: »Seht das Abbild des Altars des Herrn, das unsere Väter gemacht haben, nicht für Brandopfer, noch für Schlachtopfer, sondern damit er Zeuge sei zwischen uns und euch!«

Josua 22, 21-28

 

Klar widerlegten die Angeklagten die falschen Behauptungen (V. 21). «Der starke Gott weiß es ...» Der Feind ist sehr listig. Durch Unwahrheiten oder gar Verleumdungen, die über uns kommen, möchte er uns vom HERRN abbringen. Lasst uns solche Aussagen vor dem HERRN ausbreiten und vor ihm prüfen. Der Altar wurde aus Zukunftsangst gebaut (V. 24). Sorge und Angst veranlassen auch heute Gläubige zu falscher Handlungsweise. Der Altar sollte ein Zeuge sein, dass auch diejenigen jenseits des Jordans zum Volk Gottes gehören und dem HERRN Treue halten (V. 26-28).

Betet für die Hauptverantwortlichen der weltweiten Freundes-Dienst Mission, Josef und Samuel J. Schmid, deren Stellvertretende, Jacqueline Schmid und Esther Lüscher, das Komitee, den Stiftungsrat und die Mitarbeitenden in Biberstein sowie für die Verantwortlichen der FD-Zweige und deren Mitarbeitende, dass der HERR uns in allen Entscheidungen, Arbeiten und Diensten leite und segne. Möge jede Planung und Weichenstellung, jede Arbeit und Aufgabe stets aus dem Gebet und Hören auf Gottes Wort, in Liebe und Demut, mit Gnade und Hingabe getan werden. Wir beten um weitere geisterfüllte und befähigte Mitarbeiter.


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