Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / August 2014 / Würde von oben

Würde von oben

Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt.
(Hebräer 5,8)

Denn jeder aus Menschen genommene Hohepriester wird für Menschen eingesetzt in dem, was Gott betrifft, um sowohl Gaben darzubringen als auch Opfer für die Sünden. Ein solcher kann Nachsicht üben mit den Unwissenden und Irrenden, da er auch selbst mit Schwachheit behaftet ist; und um dieser willen muss er, wie für das Volk, so auch für sich selbst Opfer für die Sünden darbringen. Und keiner nimmt sich selbst diese Ehre, sondern der [empfängt sie], welcher von Gott berufen wird, gleichwie Aaron.

So hat auch der Christus sich nicht selbst die Würde beigelegt, ein Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm sprach: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«. Wie er auch an anderer Stelle spricht: »Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks«. Dieser hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit lautem Rufen und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod erretten konnte, und ist auch erhört worden um seiner Gottesfurcht willen. Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt; und nachdem er zur Vollendung gelangt ist, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott genannt: Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks.

Über ihn haben wir viel zu sagen, und zwar Dinge, die schwer zu erklären sind, weil ihr träge geworden seid im Hören. Denn obgleich ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr es wieder nötig, dass man euch lehrt, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. Wer nämlich noch Milch genießt, der ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein Unmündiger. Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen.

Hebräer 5, 1-14

 

Unser Herr Jesus Christus ist von Gott zum Hohenpriester für uns eingesetzt (V. 1-6). Er hat sich nicht selbst die Ehre beigelegt (V. 5). Gott hat seinen Sohn gezeugt. Er ist in unser Fleisch gekommen und hielt Gott mit viel Gebet und Flehen in Ehren (V. 7). Im Leiden und Sterben war er gehorsam und ist der Urheber des ewigen Heils (V. 9). Lasst uns geübte Sinne im Wort Gottes haben (V. 11-14).

Liebe Beterinnen und Beter nach «Einigkeit im Geist», von ganzem Herzen danken wir Euch für Eure Verbundenheit. Mit viel Danksagung, Bitten und Flehen dürfen wir miteinander und füreinander im Gebetsdienst stehen – und der HERR antwortet sichtbar und herrlich. Im Blick auf unseren großen Hohenpriester und im Vertrauen auf seine Gnade wollen wir die Zeit auskaufen. Möge der HERR weitere Glaubensgeschwister in den Fürbittedienst berufen und zum mittragenden Freundeskreis hinzutun. Gott erhört ernsthaftes Gebet.


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