Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / September 2014 / Wenn man Vorbild sein will...

Wenn man Vorbild sein will...

...ich aber machte es nicht so, um der Furcht Gottes willen.
(Nehemia 5,15)

Auch habe ich von der Zeit an, da mir befohlen wurde, im Land Juda ihr Statthalter zu sein, nämlich vom zwanzigsten Jahr bis zum zweiunddreißigsten Jahr des Königs Artasasta, das sind zwölf Jahre, für mich und meine Brüder nicht den Unterhalt eines Statthalters beansprucht. Denn die früheren Statthalter, die vor mir gewesen waren, hatten das Volk bedrückt und von ihnen Brot und Wein genommen, dazu 40 Schekel Silber; auch ihre Diener herrschten willkürlich über das Volk; ich aber machte es nicht so, um der Furcht Gottes willen.

Auch habe ich am Wiederaufbau der Mauer gearbeitet, ohne dass wir Grundbesitz erwarben; und alle meine Diener kamen dort zur Arbeit zusammen. Dazu aßen die Juden, sowohl die Vorsteher, 150 Mann, als auch die, welche von den Heiden aus der Umgebung zu uns kamen, an meinem Tisch. Und man bereitete mir täglich einen Ochsen zu, sechs auserlesene Schafe, Geflügel und alle zehn Tage eine Menge verschiedener Weinsorten; für all dies forderte ich nicht den Unterhalt des Statthalters; denn der Dienst lastete schwer auf diesem Volk. Gedenke, mein Gott, mir zum Guten, an all das, was ich für dieses Volk getan habe!

Nehemia 5, 14-19

 

Wer in der Furcht Gottes lebt, tut selbstlos den Dienst für den HERRN. Nehemia sollte von allen Wortverkündigern als Vorbild genommen werden. Er arbeitete und kaufte für sich selbst nicht einmal einen Acker (V. 14-16). Der tägliche Bedarf an Nahrung war groß. Nehemia sah aber den schweren Dienst beim Volk und verzichtete auf Einkünfte (V. 17-18). Gott gedenkt auch heute all jener, die nach 1. Tim. 6,6-8 handeln und selbstlos im Dienst des HERRN stehen (V. 19). Der HERR segnet, wenn wir auf eigene Einkünfte, auf Komfort und Bequemlichkeit um Jesu willen freiwillig verzichten.

Wo Verkündiger das Wort Gottes treu weitergeben und auch selber danach handeln und ihr Leben ausrichten, wirkt der HERR in besonderer Weise. Leider ist aber die Versuchung von Komfort und Bequemlichkeit vielerorts sehr groß. Darum lasst uns täglich in der Fürbitte einstehen für alle bibeltreuen Wortverkündiger in Kirchen, Gemeinden und Missionswerken, an Tagungen, Seminaren, Freizeiten und Evangelisationen. Möge der HERR täglich die geistliche und gesundheitliche Kraft, göttliche Weisheit und Freudigkeit für den Dienst schenken, Türen öffnen und Seinen Sieg offenbaren.


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