Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / Dezember 2014 / Auf dem rechten Weg...

Auf dem rechten Weg...

...er wandelte mit mir in Frieden und Aufrichtigkeit, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat.
(Maleachi 2,6)

Und nun, ihr Priester, dieses Gebot gilt euch!
Wenn ihr nicht hören wollt und ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen die Ehre zu geben, spricht der Herr der Heerscharen, so schleudere ich den Fluch gegen euch und verfluche eure Segenssprüche; und ich habe sie auch schon verflucht, denn ihr nehmt es nicht zu Herzen! Siehe, ich schelte euch die Saat und will euch Kot ins Angesicht streuen, den Kot eurer Feste, und man wird euch zu ihm hintragen; und ihr sollt erkennen, dass ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Levi bestehe! spricht der Herr der Heerscharen.

Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides, damit er [mich] fürchtete, und er fürchtete mich auch und hatte Ehrfurcht vor meinem Namen. Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen gefunden; er wandelte mit mir in Frieden und Aufrichtigkeit, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat. Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren, und aus seinem Mund soll man das Gesetz erfragen; denn er ist ein Bote des Herrn der Heerscharen.

Ihr aber seid vom Weg abgewichen; ihr seid schuld, dass viele im Gesetz zu Fall gekommen sind, ihr habt den Bund mit Levi missbraucht! spricht der Herr der Heerscharen. Darum habe auch ich euch beim ganzen Volk verächtlich und unwert gemacht, weil ihr meine Wege nicht bewahrt, sondern bei Anwendung des Gesetzes die Person anseht.

Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott erschaffen? Warum sind wir denn so treulos, einer gegen den anderen, und entweihen den Bund unserer Väter? Juda hat treulos gehandelt und einen Greuel verübt in Israel und Jerusalem; denn Juda hat das Heiligtum des Herrn entweiht, das er liebte, und hat die Tochter eines fremden Gottes geheiratet. Der Herr wird dem Mann, der so etwas tut, ausrotten aus den Zelten Jakobs, was sich regt und redet, auch den, der dem Herrn der Heerscharen eine Opfergabe darbringt! Und zum anderen tut ihr auch das: Ihr bedeckt den Altar des Herrn mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so dass er sich nicht mehr zu der Opfergabe wenden und sie nicht mit Wohlgefallen aus euren Händen annehmen mag.

Und ihr fragt: »Warum?« Weil der Herr Zeuge war zwischen dir und der Frau deiner Jugend, der du nun untreu geworden bist, obwohl sie deine Gefährtin und die Frau deines Bundes ist! Und hat Er sie nicht eins gemacht, ein Überrest des Geistes für Ihn? Und wonach soll das Eine trachten? Nach göttlichem Samen! So hütet euch denn in eurem Geist, und niemand werde der Frau seiner Jugend untreu! Denn ich hasse die Ehescheidung, spricht der Herr, der Gott Israels, und dass man sein Gewand mit Frevel bedeckt, spricht der Herr der Heerscharen; darum hütet euch in eurem Geist und werdet nicht untreu!

Ihr habt dem Herrn Mühe gemacht mit euren Reden; und ihr fragt noch: »Womit haben wir ihm denn Mühe gemacht?« Damit, dass ihr sagt: »Jeder, der Böses tut, der ist gut in den Augen des Herrn, und an solchen hat er Wohlgefallen - oder wo ist der Gott des Gerichts?«

Maleachi 2, 1-7

 

Priester (Diener Gottes), die das Wort Gottes nicht zu Herzen nehmen und dem HERRN nicht die Ehre geben, erhalten den Segen in Fluch verwandelt (V. 1-5). Die treuen Boten Gottes lehren richtig und wandeln in Gottesfurcht, sind friedsam, aufrichtig und bewegen Viele zur Umkehr (V. 6-7). Einigkeit, Gemeinschaft und Treue fehlen, wenn Gottes Wort verdreht wird (V. 17). Wer Böses tut, gefällt Gott nicht. Der HERR fordert von uns: «Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott» (Micha 6,8).

Betet bitte täglich um Gottes Gnade und Führung für Freundes-Dienst International und für die Hauptverantwortlichen, Josef und Samuel J. Schmid, für deren Stellvertretende, Jacqueline Schmid und Esther Lüscher, für die Mitverantwortlichen der Zentralstelle und Komiteemitglieder Nelli Rauschenberger und Marie-Luis Müller, für den Stiftungsrat, die leitenden Komitees in den verschiedenen Ländern sowie die Leiter der FD-Zweige und ihre Familien. Möge der HERR uns täglich Gnade, Weisheit und Verstand, Kraft, Gesundheit und Freudigkeit im Dienst schenken und uns bewahren und stärken in den Prüfungen und den harten Angriffen des Feindes. Jesus offenbart Seinen Sieg, aber Er will erbeten sein.


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