Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / Dezember 2014 / Gerechtigkeit!

Gerechtigkeit!

Was bittest du ... es soll geschehen!
(Esther 7,2)

So kam nun der König mit Haman zum Trinkgelage bei der Königin Esther.

Da sprach der König zu Esther auch am zweiten Tag beim Weintrinken:
Was bittest du, Königin Esther? Es soll dir gegeben werden! Und was forderst du? Wäre es auch die Hälfte des Königreichs, es soll geschehen!

Da antwortete die Königin Esther und sprach: Habe ich Gnade vor dir gefunden, o König, und gefällt es dem König, so schenke mir das Leben um meiner Bitte willen, und mein Volk um meines Begehrens willen! Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vertilgt, erschlagen und umgebracht zu werden. Wenn wir nur zu Knechten und Mägden verkauft würden, so wollte ich schweigen; obwohl der Feind nicht imstande wäre, den Schaden des Königs zu ersetzen!

Da sprach der König Ahasveros zu der Königin Esther: Wer ist es, der sich vorgenommen hat, so etwas zu tun, und wo ist er?

Und Esther sprach: Der Widersacher und Feind ist dieser böse Haman!
Da erschrak Haman vor dem König und der Königin.

Der König aber stand in seinem Grimm auf vom Weintrinken und ging in den Garten des Palastes. Haman aber blieb zurück und bat die Königin Esther um sein Leben; denn er sah, dass sein Verderben beim König beschlossen war. Und als der König aus dem Garten des Palastes wieder in das Haus kam, wo man den Wein getrunken hatte, da war Haman auf das Polster gesunken, auf dem Esther saß.

Da sprach der König: Will er sogar der Königin Gewalt antun in meinem eigenen Haus? Das Wort war kaum aus dem Mund des Königs gekommen, da verhüllte man das Angesicht Hamans. Und Harbona, einer der Kämmerer, die vor dem König standen, sprach: Siehe, der Holzstamm, den Haman für Mordechai zubereitet hat, der Gutes für den König geredet hat, steht schon beim Haus Hamans, 50 Ellen hoch!

Und der König sprach: Hängt ihn daran!

So hängte man Haman an den Holzstamm, den er für Mordechai zubereitet hatte. Da legte sich der Zorn des Königs.

Esther 7, 1-10

 

Esther konnte den richtigen Moment für ihre Bitte abwarten (V. 1-2). Sie stützte sich auf Gnade und bat um ihr eigenes und ihres Volkes Leben. Sie bekannte sich klar zum Volk Gottes, das verurteilt werden sollte (V. 3-4). Entrüstet forschte der König nach dem Urheber. Esther sagte: «... dieser niederträchtige Haman!» Wer gegen Gotteskinder kämpft und die weltliche Macht missbraucht, ist niederträchtig und böse (V. 5-6). Der erschrockene Haman rang um sein Leben, doch dies wurde ihm noch mehr zum Verhängnis und er wurde an den für Mordechai bestimmten Galgen gehängt (V. 7-10). Vergleiche Matth. 7,1; 26,52.

Durch das Lesen der Bibel werden wir gestärkt, aufgerichtet, geleitet, in der Gemeinschaft mit unserem Erlöser vertieft, in der Heiligung weitergeführt, zum Zeugendienst ausgerüstet. Unser schriftlicher Bibelkurs in verschiedenen Sprachen ist für Tausende Teilnehmer eine wertvolle Hilfe im besseren Verständnis des Wortes Gottes. Wir beten um des HERRN reichen Segen für alle Teilnehmenden und um göttliche Ausrüstung für die Betreuer. Möge der HERR baldiges Gelingen für weitere Fortsetzungskurse und deren Übersetzung schenken.


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