Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / Dezember 2014 / Rückbesinnung

Rückbesinnung

Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist ... zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
(Maleachi 3,18)

Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe, er kommt!, spricht der HERR Zebaoth. Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen, er wird die Söhne Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN Opfer bringen in Gerechtigkeit, und es wird dem HERRN wohlgefallen das Opfer Judas und Jerusalems wie vormals und vor langen Jahren.

Und ich will zu euch kommen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der HERR Zebaoth.

Ich, der HERR, wandle mich nicht; aber ihr habt nicht aufgehört, Jakobs Söhne zu sein: Ihr seid von eurer Väter Zeit an immerdar abgewichen von meinen Geboten und habt sie nicht gehalten. So bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich auch zu euch kehren, spricht der HERR Zebaoth. Ihr aber sprecht: »Worin sollen wir uns bekehren?« Ist's recht, dass ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt? Ihr aber sprecht: »Womit betrügen wir dich?« Mit dem Zehnten und der Opfergabe! Darum seid ihr auch verflucht; denn ihr betrügt mich allesamt. Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.

Und ich will um euretwillen den »Fresser« bedrohen, dass er euch die Frucht auf dem Acker nicht verderben soll und der Weinstock auf dem Felde euch nicht unfruchtbar sei, spricht der HERR Zebaoth. Dann werden euch alle Heiden glücklich preisen, denn ihr sollt ein herrliches Land sein, spricht der HERR Zebaoth.

Ihr redet hart gegen mich, spricht der HERR. Ihr aber sprecht: »Was reden wir gegen dich?« Ihr sagt: »Es ist umsonst, dass man Gott dient; und was nützt es, dass wir sein Gebot halten und in Buße einhergehen vor dem HERRN Zebaoth? Darum preisen wir die Verächter; denn die Gottlosen gedeihen, und die Gott versuchen, bleiben bewahrt.« Aber die Gottesfürchtigen trösten sich untereinander: Der HERR merkt und hört es, und es wird vor ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die, welche den HERRN fürchten und an seinen Namen gedenken. Sie sollen, spricht der HERR Zebaoth, an dem Tage, den ich machen will, mein Eigentum sein, und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient. Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

Denn siehe, es kommt ein Tag, der brennen soll wie ein Ofen. Da werden alle Verächter und Gottlosen Stroh sein, und der kommende Tag wird sie anzünden, spricht der HERR Zebaoth, und er wird ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen. Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber. Ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie sollen Staub unter euren Füßen werden an dem Tage, den ich machen will, spricht der HERR Zebaoth.

Gedenkt an das Gesetz meines Knechtes Mose, das ich ihm befohlen habe auf dem Berge Horeb für ganz Israel, an alle Gebote und Rechte! Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Maleachi 3, 1-24

 

Wir brauchen Gottes Reinigung und Läuterung, um Ihm wohlgefällige Opfer bringen zu können (V. 1-4). «Worin sollen wir uns bekehren?» fragen sich Gläubige auch heute. Gott merkt, wenn wir Ihn betrügen. Dagegen schenkt Er Segen die Fülle, wenn wir Ihm treu geben, was Ihm gehört (Zehnten und Dankesopfer). «Dann werden euch alle Heiden glücklich preisen» (V. 5-12). «Die Gottesfürchtigen trösten sich untereinander.» Gott macht einen klaren Unterschied zwischen dem Gerechten, der Ihm dient, und dem Gottlosen, der Ihm nicht dient (V. 13-19). Den Gottesfürchtigen gehen die Sonne der Gerechtigkeit und das Heil auf, und sie haben Sieg über die Gottlosen (V. 20-21). Das Kommen Jesu Christi wurde durch die Predigt zur Buße (Elia, vgl. Matth. 17,11-13) und die Bekehrung der Herzen vorbereitet (V. 22-24).

Möge der Herr Jesus Christus in der Schweiz eine klare Rückkehr zur Bibel, dem Wort Gottes, verbunden mit wahrer Buße und Umkehr zu Ihm bewirken. Wir danken dem HERRN für Euch, liebe Beter, Geber, Mitarbeiter, Traktatverteiler und mittragende Freunde. In der Schweiz haben Kirchen und Freikirchen in schrecklicher Verblendung und Ohnmacht fast ein Jahrhundert lang die biblische Evangelisation mit egoistischem Gemeindeleben vertauscht und Missionswerke mit klarem Zeugnis Jesu Christi bekämpft. Wenn aufrichtige Buße und Umkehr zum Sohn Gottes gemäß der Bibel fehlen, werden Materialismus, Egoismus, Oberflächlichkeit und Verweltlichung das Gericht Gottes beschleunigen. Wir beten um eine Erweckung sowie für die Verantwortlichen der Obrigkeit, von Politik, Kirchen und Massenmedien. Lasst uns für die Schweiz beten und ohne Leidensscheu und in völliger Gemeinschaft mit unserem bald wiederkommenden HERRN Seine lebendigen Zeugen sein.


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