Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2014 / Dezember 2014 / Selbstloser Einsatz

Selbstloser Einsatz

...dann will ich... Komme ich um, so komme ich um!
(Esther 4,16)

Da ging Hatach hinein und berichtete Esther die Worte Mordechais.

Da sprach Esther zu Hatach und befahl ihm, Mordechai zu sagen:
»Alle Knechte des Königs und die Leute in den königlichen Provinzen wissen, dass, wer irgend in den inneren Hof zum König hineingeht, es sei Mann oder Frau, ohne gerufen zu sein, nach dem gleichen Gesetz sterben muss, es sei denn, dass ihm der König das goldene Zepter entgegenstreckt, damit er am Leben bleibe. Ich aber bin nun seit 30 Tagen nicht gerufen worden, dass ich zum König hineingehen sollte!« Als nun Esthers Worte dem Mordechai mitgeteilt wurden, da ließ Mordechai der Esther antworten: »Denke nicht in deinem Herzen, dass du vor allen Juden entkommen würdest, weil du im Haus des Königs bist! Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung für die Juden kommen, du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist?«

Da ließ Esther dem Mordechai antworten:
»So geh hin, versammle alle Juden, die in Susan anwesend sind, und fastet für mich, drei Tage lang bei Tag und Nacht, esst und trinkt nicht. Auch ich will mit meinen Mägden so fasten, und dann will ich zum König hineingehen, obgleich es nicht nach dem Gesetz ist. Komme ich um, so komme ich um!«

Und Mordechai ging hin und machte alles ganz so, wie Esther es ihm geboten hatte.

Esther 4, 9-17

 

Esther sah ihr Unvermögen und ihr Leben aufs Spiel gesetzt, wenn sie sich für ihr Volk einsetzte (V. 9-11). Mordechai stellte sie vor eine klare Entscheidung: «Wenn du zu dieser Zeit schweigen wirst ...» Er war sich aber der Hilfe Gottes ganz sicher und erinnerte Esther, warum sie zur königlichen Würde gekommen war (V. 12-14). Esther sah die Gefahren, forderte alle Juden zum Fasten und zur Fürbitte auf und war entschieden, zum König hineinzugehen. Sie wollte sich unter allen Umständen zum Volk Gottes bekennen: «Komme ich um, so komme ich um» (V. 15-17).

Vor 63 Jahren hat der HERR die Missionsarbeit von Freundes-Dienst ins Leben gerufen und Evangelist Josef Schmid die Verbreitung des gedruckten Wortes Gottes aufs Herz gelegt. Mittlerweile gehören zu Freundes-Dienst International mehr als 40 Missions- und Sozialwerke. Wichtige Grundlage ist auch heute die klare Verkündigung, völlige Hingabe und selbstloser Einsatz zur Ehre Gottes, Glaubenswerk in allen Belangen, biblisch fundierte und christuszentrische Missionsarbeit in Wort und Tat. In der Zentralstelle in Biberstein / Schweiz laufen alle Administrativarbeiten weltweit zusammen (Buchhaltung, Finanzwesen, Rechnungskontrolle, Kontakt mit Behörden, Korrespondenz, Planung von Produktionen und Transporten usw.). Zum Ende eines jeden Jahres stehen im administrativen Bereich besonders viele Aufgaben an. Bitte betet für diese wichtigen Dienste. Möge der HERR weitere fähige Mitarbeitende mit brennenden Herzen berufen.


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