Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / Januar 2015 / Menschen auf dem falschen Weg

Menschen auf dem falschen Weg

Sie werden sich bebend zu dem Herrn und zu seiner Güte flüchten am Ende der Tage.
(Hosea 3,5)

Und der Herr sprach zu mir: Geh nochmals hin und liebe eine Frau, die von ihrem Freund geliebt wird und im Ehebruch lebt, gleichwie der Herr die Kinder Israels liebt, obwohl sie sich anderen Göttern zuwenden und Traubenkuchen lieben!

Da erkaufte ich sie mir um 15 Silberlinge und um ein Homer und ein Letech Gerste. Und ich sprach zu ihr: »Du sollst mir viele Tage so bleiben und nicht huren und keinem anderen Mann angehören; ebenso will auch ich mich dir gegenüber verhalten!« Denn die Kinder Israels werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten, auch ohne Opfer, ohne Bildsäule, ohne Ephod und ohne Teraphim. Danach werden die Kinder Israels umkehren und den Herrn, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich bebend zu dem Herrn und zu seiner Güte flüchten am Ende der Tage.

Hört das Wort des Herrn, ihr Kinder Israels! Denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes, weil es keine Wahrheit, keine Liebe und keine Gotteserkenntnis im Land gibt. Fluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen hat überhand genommen, und Blutschuld reiht sich an Blutschuld. Darum trauert das Land, und alle müssen verschmachten, die darin wohnen; die Tiere des Feldes und die Vögel des Himmels; und auch die Fische im Meer werden dahingerafft. Doch niemand soll rechten, und keiner soll tadeln; denn dein Volk ist wie die, welche mit dem Priester rechten! Und so wirst du bei Tag straucheln, und auch der Prophet wird mit dir straucheln bei Nacht, und ich will deine Mutter vertilgen.

Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester seist; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch ich deine Kinder vergessen! Je mehr sie wurden, desto mehr sündigten sie gegen mich; darum will ich ihre Ehre in Schande verwandeln. Von der Sünde meines Volkes nähren sie sich und sind gierig nach ihren Missetaten.

Hosea 3,1 - 4,8

 

Der Prophet Hosea muss nochmals um eine ehebrecherische Frau werben als Symbol für Gottes Werben um Sein Volk, bis es sich «in letzter Zeit» mit Zittern zum HERRN bekehrt (Hosea 3,1-5). «Höret, ... des HERRN Wort! Denn der HERR hat Ursache, zu schelten ... es ist keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes», aber dafür viel Sünde (Hosea 4,1-2). Das Gericht kommt über das Volk, weil es ohne Erkenntnis ist. Die Schuld liegt beim Priester, die Sünde des Volks wird immer größer (V. 3-8). Welch eine Verantwortung liegt auch heute auf allen Wortverkündigern.

Alle bibeltreuen Wortverkündiger in Kirchen, Gemeinden und Missionswerken, an Tagungen, Seminaren, Freizeiten und Evangelisationen bedürfen der besonderen täglichen Fürbitte. Unser Herr Jesus Christus wirkt Großes, aber der Feind ist auch am Werk. Die überhandnehmende Verweltlichung, die Versuchung von Komfort und Bequemlichkeit, aber auch religiöse Gesetzlichkeit sind weit verbreitet. Möge der HERR alle aufrichtigen und selbstlosen Diener bewahren, aufrichten und ausrüsten. Die klare Verkündigung des Wortes vom Kreuz, des Opfers Jesu, und von Seiner Auferstehung bestätigt der HERR mit geistlichem Segen. Jesus ist Sieger und errettet Seelen.


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