Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / Februar 2015 / Unterschätze Gesagtes nicht!

Unterschätze Gesagtes nicht!

Siehe, ein kleines Feuer — welch großen Wald zündet es an!
(Jakobus 3,5)

Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden! Denn wir alle verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.

Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe, so groß sie sind und so rauh die Winde auch sein mögen, die sie treiben - sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuermannes will.

So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer - welch großen Wald zündet es an! Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt. Denn jede Art der wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meerestiere wird bezwungen und ist bezwungen worden von der menschlichen Natur; die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel voll tödlichen Giftes!

Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind.

Jakobus 3, 1-9

 

Andere belehren zu wollen, ist leichter, als selber den schmalen Weg zu gehen (V. 1). «Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig» (V. 2). Wer dies erfasst hat, hütet sich vor raschem Urteilen und verwerflicher Klatschsucht. Eine böse Zunge «richtet große Dinge an ... ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet's an!» (V. 5). Die Zunge von Gläubigen, die üble Nachrede machen, ist «von der Hölle entzündet» (V. 6). Lasst uns alle Zungensünde ablegen und uns vom Feuer Gottes zu Zeugen Jesu Christi anzünden lassen (vgl. Luk. 3,16).

Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für Euch, liebe Missionsfreunde, Beter, Geber, Radiohörer und Traktatverteiler in Österreich und im Südtirol. Möge der HERR Euch reich segnen. Bitte betet, dass noch mehr Menschen mit dem Evangelium erreicht werden können und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Möge unser himmlischer Auftraggeber uns mit weiteren Glaubensgeschwistern und biblischen Gemeinden zusammenführen, die mit dem Feuer der Liebe Gottes brennen und sich im Zeugendienst einsetzen möchten.


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