Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / März 2015 / Die Folgen der Sünde

Die Folgen der Sünde

Man hofft auf Frieden - aber es wird nicht besser!
(Jeremia 8,15)

Wozu sitzen wir herum? Versammelt euch, und lasst uns in die festen Städte ziehen, damit wir dort zugrundegehen! Denn der Herr, unser Gott, lässt uns zugrundegehen und tränkt uns mit Giftwasser, weil wir gegen den Herrn gesündigt haben.

Man hofft auf Frieden - aber es wird nicht besser! auf eine Zeit der Heilung - aber siehe da, Schrecken! Von Dan hört man das Schnauben seiner Rosse; vom Wiehern seiner starken Pferde bebt das ganze Land; ja, sie kommen und fressen das Land auf und was darin ist, die Stadt und ihre Bewohner. Denn siehe, ich will Schlangen unter euch senden, Giftschlangen, die sich nicht beschwören lassen, und sie werden euch beißen! spricht der Herr.

Wenn mir doch Erquickung zuteil würde in meinem Kummer! Aber mein Herz ist krank in mir. Horch! Das laute Geschrei der Tochter meines Volkes aus einem fernen Land: »Ist denn der Herr nicht in Zion, ist ihr König nicht bei ihr?« - Warum haben sie mich mit ihren Götzenbildern erzürnt, mit den nichtigen Götzen aus der Fremde?

»Die Ernte ist vorüber, der Sommer ist zu Ende, und wir sind nicht gerettet!«

Wegen des Zusammenbruchs der Tochter meines Volkes bin ich ganz zerbrochen; ich trage Leid, und Entsetzen hat mich ergriffen. Ist denn kein Balsam in Gilead? Ist kein Arzt da? Warum hat die Heilung der Tochter meines Volkes keine Fortschritte gemacht? O dass mein Haupt zu Wasser würde und mein Auge zum Tränenquell, so würde ich Tag und Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes beweinen!

Jeremia 8, 14-23

 

Das Volk erkennt endlich seine Sünde, aber statt Buße herrscht Verzweiflung. Alle falschen Hoffnungen sind dahin (V. 14-15). Die Einsicht kam zu spät, der Feind ist bereits eingebrochen, dazu noch giftige Schlangen (V. 16-17). Alles Jammern in der Not nützt nichts. Das Volk hatte Gott erzürnt mit seinen Bildern und nichtigen Götzen (V. 18-19). Auch den Propheten «jammert von Herzen, dass mein Volk so ganz zerschlagen ist» (V. 20-21). Der große Arzt, Jesus Christus, der allein retten und heilen kann, war noch nicht in diese Welt gekommen. Ohne Jesus Christus gehen die Menschen in ihrer Sünde verloren.

Wir beten für unsere Glaubensgeschwister in der Ukraine, wo die Lage sehr schwierig und die Gefahr groß ist. Hunderte von Gemeinden im ganzen Land verbreiten das Evangelium mit FD-Traktaten und –Kalendern. Der HERR wirkt und schenkt klare Bekehrungen. Bitte betet für die beiden FD Zweigstellen (Leitung Rostislav Schkinder), für unsere Mitarbeiter und Traktatverteiler in der Ukraine und die vielen mit uns im Dienst verbundenen Gemeinden um Gottes Ausrüstung, Bewahrung, Kraft und Segen im Zeugen für unseren Erlöser. Wir sind sehr dankbar, dass unter der prowestlichen Regierung christliche Schriften ins Land gebracht und verteilt werden können, was vorher nicht möglich war. Wir wollen die Zeit auskaufen, denn niemand weiß, wie lange die Türen in der Ukraine noch offen sind. Erneut machen wir einen Transport und senden eine große Menge ukrainische und russische Traktate und wichtige Hilfsgüter in die Ukraine zur Unterstützung unserer Glaubensgeschwister. Wir bitten den HERRN um weitere Freunde, die diese Hilfsaktion für die Ukraine mittragen.


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