Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / März 2015 / Jeder Mensch ist seines eigenen Unterganges Schmied

Jeder Mensch ist seines eigenen Unterganges Schmied

Was läufst du ständig hin und her und änderst deinen Weg?
(Jeremia 2,36)

Wie ein Dieb sich schämen muss, wenn er ertappt wird, so ist das Haus Israel zuschanden geworden - sie, ihre Könige, ihre Fürsten, ihre Priester und ihre Propheten, die zum Holz sagen: »Du bist mein Vater!« und zum Stein: »Du hast mich geboren!« Denn sie haben mir den Rücken zugewandt und nicht das Angesicht; zur Zeit ihres Unglücks aber werden sie sagen: »Mache dich auf und rette uns!«

Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Sie sollen sich aufmachen, wenn sie dich retten können zur Zeit deines Unglücks! Denn so viele Städte du hast, Juda, so viele Götter hast du auch! Warum wollt ihr denn mit mir rechten? Ihr seid ja alle von mir abgefallen! spricht der Herr. Vergeblich habe ich eure Kinder geschlagen - sie haben die Züchtigung nicht angenommen; euer Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein reißender Löwe.

O du [verkehrtes] Geschlecht, achte doch auf das Wort des Herrn! Bin ich denn für Israel eine Wüste gewesen oder ein Land tiefer Finsternis? Warum spricht denn mein Volk: »Wir schweifen frei umher! Wir kommen nicht mehr zu dir!« Vergisst auch eine Jungfrau ihren Schmuck, oder eine Braut ihren Gürtel? Aber mein Volk hat mich vergessen seit unzähligen Tagen.

Wie gut weißt du deinen Weg einzurichten, um Liebe zu suchen! Darum hast du dich auch an Verbrechen gewöhnt auf deinen Wegen. Sogar an deinen [Kleider-]Säumen findet man das Blut armer, unschuldiger Seelen, die du nicht etwa beim Einbruch angetroffen hast, sondern auf all diesen [Wegen]. Aber du sagst: »Ich bin doch unschuldig; gewiss hat sich sein Zorn schon von mir abgewandt!« - Siehe, ich will mit dir ins Gericht gehen, weil du sagst: »Ich habe nicht gesündigt!«

Was läufst du ständig hin und her und änderst deinen Weg? Du wirst an Ägypten ebenso zuschanden werden, wie du an Assyrien zuschanden geworden bist! Auch von dort wirst du abziehen müssen, die Hände auf dem Kopf; denn der Herr hat die verworfen, auf welche du dein Vertrauen setzt, und es wird dir mit ihnen nicht gelingen!

Jeremia 2, 26-37

 

Der Mensch geht eigene Wege, aber in der Not ist er enttäuscht, wenn Gott nicht hilft. «Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR.» Auch Gottes Strafe bleibt unbeachtet. «Merke auf des HERRN Wort!» (V. 26-31). Nach falschen Liebhabern suchen, lässt auf falschem Wege Gehen zur Gewohnheit werden (V. 33). Ungerecht sein gegenüber den schwächeren Mitmenschen, bringt Schuld. Sage nicht: «Ich bin unschuldig.» Bald dahin, bald dorthin leichtfertig laufen – dazu gehören auch die vielen religiösen Veranstaltungen – missfällt Gott. (V. 33-37). Einzig unser Herr Jesus Christus kann und will helfen. Lasst uns die irrenden Menschen zu Ihm führen!

Tausende von Lesern werden schon seit Jahrzehnten durch unsere Missionsschrift (deutsch, franz., ital., holl.), die tägliche Bibellese und die Kinderzeitschrift reich gesegnet. Die Liebe Jesu Christi verbindet uns gegenseitig. Jede neue Ausgabe ist ein Sieg unseres Herrn Jesus Christus, legt doch der Feind immer neue Hindernisse zum pünktlichen Erscheinen in den Weg. Betet mit uns, dass der HERR alle Leserinnen und Leser stärken, erquicken und zum Dienst ermutigen und weitere Leser/innen hinzutun möge. Unser HERR kommt bald!


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