Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / März 2015 / Labiler Starrsinn

Labiler Starrsinn

Wer fällt und steht nicht wieder auf?
(Jeremia 8,4)

Zu jener Zeit, spricht der Herr, wird man die Gebeine der Könige von Juda, die Gebeine seiner Fürsten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gräbern hervorholen; und man wird sie ausbreiten vor der Sonne und dem Mond und vor dem ganzen Heer des Himmels, die sie liebgehabt, denen sie gedient haben und nachgelaufen sind, die sie gesucht und angebetet haben; man wird sie weder zusammenlesen noch begraben, sondern zu Dünger auf dem Erdboden sollen sie werden!

Und der ganze Überrest, der von diesem bösen Geschlecht übrigbleibt, wird lieber sterben als leben wollen an allen Orten, wohin ich die Übriggebliebenen verstoßen habe, spricht der Herr der Heerscharen.

So sollst du zu ihnen sagen: So spricht der Herr:
Wer fällt und steht nicht wieder auf? Wer weicht [vom rechten Weg] ab und kehrt nicht wieder um? Warum ist denn dieses Volk [vom rechten Weg] abgewichen, verharrt Jerusalem in fortwährender Abkehr? Sie halten fest am Betrug; sie weigern sich, umzukehren! Denn ich gab acht und horchte: Sie reden nicht, was recht ist; da ist keiner, der seine Bosheit bereut, der sagt: »Was habe ich getan!« Sondern sie alle wenden sich zu ihrem Lauf wie ein Ross, das sich in den Kampf stürzt. Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt die Rechtsordnung des Herrn nicht!

Wie könnt ihr da sagen: »Wir sind weise, und das Gesetz des Herrn ist bei uns«? Wahrlich, ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten! Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des Herrn verworfen - was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?

Darum will ich ihre Frauen anderen geben, ihre Felder neuen Besitzern. Denn vom Kleinsten bis zum Größten trachten sie alle nach [unrechtem] Gewinn, und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um. Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen: »Friede, Friede!«, wo es doch keinen Frieden gibt. Schämen sollten sie sich, weil sie Greuel verübt haben! Aber sie wissen nicht mehr, was sich schämen heißt, und empfinden keine Scham. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie stürzen! spricht der Herr.

Ich will ihnen ganz und gar ein Ende machen, spricht der Herr; keine Trauben sollen mehr am Weinstock sein, keine Feigen mehr am Feigenbaum, und die Blätter sollen verwelken: was ich ihnen gab, wird man von ihnen wegbringen!

Jeremia 8, 1-13

 

Die vom lebendigen Gott Abgewichenen bleiben weiter auf dem falschen Weg. «Mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen ...; denn was können sie Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?» (V. 4-9). Diese Worte gelten nicht nur den Wortverkündigern, sondern auch den Lehrern, Ärzten, Erziehern, Psychologen, Philosophen, Politikern usw. «Denn sie gieren alle, Klein und Gross, nach unrechtem Gewinn; Priester und Propheten gehen mit Lügen um.» Oberflächlich beschwichtigen sie das Volk und sagen: «Friede! Friede!», und ist doch nicht Friede (V. 10-11). Solche «Friedensbewegungen» sind antichristlich und werden zuschanden werden, «weil sie solche Gräuel getrieben haben» (V. 12-13). Lasst uns Jesus Christus als einzigen Erlöser und Friedefürst allen Menschen verkündigen.

Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für die langjährigen, treuen und die neuen Leser/innen unserer Zeitschriften («Missionsschrift» in deutsch, franz., ital., holl., «Einigkeit im Geist», «Kinderfreund») und bitten Ihn für jede Ausgabe um Seinen reichen Segen. In gegenseitiger Liebe tragen wir zusammen mit Euch, liebe Missionsfreunde, die gemeinsame Last der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi in aller Welt. Wir danken Euch für Eure Unterstützung im Gebet, Geben und auch im Gewinnen weiterer Freunde für das Werk des HERRN. Manche Empfänger sind ohne Adressangabe umgezogen, andere sind in die Ewigkeit abberufen worden. Wieder andere sind überflutet von christlicher Literatur. Möge der HERR entstandene Lücken ausfüllen und den Leserkreis vergrössern. Verlangt bitte Gratisexemplare zum Weitergeben. Wir prüfen verschiedene Möglichkeiten, dass die Zeitschriften noch ansprechender, günstiger, pünktlicher und mit größerer Verbreitung erscheinen können. Möge unser himmlischer Auftraggeber leiten und die beste Möglichkeit zeigen.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.