Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / März 2015 / Selbst schuld!

Selbst schuld!

Dein Wandel und deine Taten haben dir das eingetragen.
(Jeremia 4,18)

Zu jener Zeit wird zu diesem Volk und zu Jerusalem gesagt werden: Ein heißer Wind kommt von den kahlen Höhen der Wüste zu der Tochter meines Volkes, nicht zum Worfeln und nicht zum Säubern; ein Wind, zu heftig dafür, kommt von mir. Nun will auch ich ihnen mein Urteil sprechen!

Siehe, gleich Wolken zieht er herauf, und wie ein Sturmwind sind seine Streitwagen; schneller als Adler sind seine Rosse! Wehe uns, denn wir sind verwüstet! Wasche dein Herz rein von [deiner] Bosheit, o Jerusalem, damit du gerettet wirst! Wie lange sollen deine heillosen Pläne in deinem Herzen bleiben?

Denn eine Stimme meldet es von Dan her und verkündet Unheil vom Bergland Ephraim aus: Lasst es die Völker wissen; siehe, verkündet es über Jerusalem: Belagerer sind aus einem fernen Land gekommen und lassen ihre Stimme erschallen gegen die Städte Judas; wie Feldhüter lagern sie sich rings um [Juda] her; denn es hat sich gegen mich empört, spricht der Herr.

Dein Wandel und deine Taten haben dir das eingetragen; deine Bosheit ist schuld daran, dass es [nun] so bitter steht, dass es dir bis ans Herz dringt! Meine Brust! Meine Brust! Mir ist so angst! O ihr Wände meines Herzens! Mein Herz rast in mir; ich kann nicht schweigen! Denn du, meine Seele, hörst den Schall des Horns, das Kriegsgeschrei. Zerstörung über Zerstörung wird gemeldet; denn das ganze Land ist verheert; plötzlich sind meine Zelte verwüstet, in einem Augenblick meine Zeltbahnen!

Wie lange muss ich noch das Kriegsbanner sehen und den Schall des Schopharhornes hören? Wahrlich, mein Volk ist töricht, sie kennen mich nicht; närrische Kinder sind sie und ohne Einsicht; weise sind sie, Böses zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.

Jeremia 4, 11-22

 

«Zu der Zeit» (= in der Endzeit) kommt ein «heißer Wind» auf Gottes Geheiß. Die Zeit naht, wo sich auch V. 13 erfüllt: «Er fährt daher wie Wolken» (= Luftkrieg), «seine Wagen sind wie ein Sturmwind» (= modernste Kriegswaffen), «seine Rosse sind schneller als Adler» (= Raketen, Flugwaffen) bringen Hoffnungslosigkeit. «Weh uns! Wir sind verloren!» Wird sich Jerusalem von seiner Bosheit jetzt reinigen lassen? (V. 11-14). Die Belagerer aus fremden Landen kommen auf dem Landweg, über Dan und Ephraim (V. 15-17). Gott lässt in Seinem Zorn «Niederlage auf Niederlage» zu. Doch Israel kehrt nicht um (V. 18-22). Solange Israel Jesus Christus als Erlöser und König ablehnt, lastet der Zorn Gottes auf ihm. Auch Israel braucht Jesus!

Wir beten für alle administrativen Aufgaben in der FD-Zentrale in Biberstein. Diese Dienste sind grundlegend, dass die weltweite Missionsarbeit getan werden kann. Dazu gehören insbesondere Buchhaltung, Finanzwesen, Spendenverwaltung, Rechnungskontrolle, Kontakt mit Behörden, Korrespondenz, Verwaltung allgemein usw. Von hier aus werden auch die 40 FD-Zweige in aller Welt mit Schriften, Traktaten, Bibeln, Evangelien, Bibelkursen beliefert und die über 200 Mitarbeitenden und ihre Familien, die Schulen, Heime, Ambulatorium und die Hungerleidenden finanziell versorgt. In der Zentralstelle wird zudem alles koordiniert und verwaltet. Möge der HERR den Verantwortlichen stets göttliche Gnade, Kraft und Weisheit in allen geistlichen und materiellen Entscheidungen schenken sowie weitere fähige Mitarbeitende für diese Dienste berufen.


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