Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / März 2015 / Zu spät!

Zu spät!

Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein!
(Jeremia 7,23)

Du aber sollst für dieses Volk keine Fürbitte einlegen, sollst weder Flehen noch Gebet für sie erheben und nicht in mich dringen; denn ich werde dich keineswegs erhören! Siehst du denn nicht, was sie in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem tun? Die Kinder lesen Holz zusammen, und die Väter zünden das Feuer an, die Frauen aber kneten Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen; und fremden Göttern spenden sie Trankopfer, um mich zu ärgern. Ärgern sie denn mich damit, spricht der Herr, und nicht vielmehr sich selbst, damit sie zuschanden werden?

Darum, so spricht Gott, der Herr: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh, über die Bäume des Feldes und über die Früchte der Erde, und er wird unauslöschlich brennen!

So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels:
Bringt nur eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern hinzu und esst Fleisch! Denn ich habe zu euren Vätern nichts gesagt und ihnen nichts befohlen in Bezug auf Brandopfer und Schlachtopfer an dem Tag, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte, sondern dieses Wort habe ich ihnen befohlen: Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; und wandelt auf dem ganzen Weg, den ich euch gebieten werde, damit es euch wohlergehe!

Aber sie gehorchten nicht und neigten mir ihre Ohren nicht zu, sondern sie wandelten nach den Ratschlägen, nach dem Starrsinn ihres bösen Herzens, und sie wandten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Von dem Tag an, als eure Väter aus dem Land Ägypten zogen, bis zu diesem Tag habe ich euch alle meine Knechte, die Propheten, gesandt, [und zwar] täglich, indem ich mich früh aufmachte und sie [immer wieder] sandte, aber sie haben mir nicht gehorcht und mir kein Gehör geschenkt, sondern sie zeigten sich noch halsstarriger und böser als ihre Väter.

Und wenn du auch alle diese Worte zu ihnen redest, so werden sie doch nicht auf dich hören; und wenn du ihnen zurufst, werden sie dir nicht antworten.

Darum sollst du zu ihnen sagen:
Dies ist das Volk, das auf die Stimme des Herrn, seines Gottes, nicht hören will und keine Züchtigung annimmt; dahin ist die Wahrhaftigkeit, ausgerottet aus ihrem Mund!

So schere nun deinen Haarschmuck ab und wirf ihn weg, und stimme auf kahlen Höhen ein Klagelied an! Denn verworfen und verstoßen hat der Herr das Geschlecht, über das er zornig ist. Denn die Kinder Judas haben getan, was böse ist in meinen Augen, spricht der Herr; sie haben ihre Greuelgötzen in dem Haus aufgestellt, das nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen. Sie haben auch die Höhen des Tophet im Tal Ben-Hinnom errichtet, um ihre Söhne und Töchter mit Feuer zu verbrennen, was ich ihnen nie geboten habe und was mir nie in den Sinn gekommen ist.

Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da man nicht mehr vom »Tophet« oder vom »Tal Ben-Hinnom« reden wird, sondern vom »Tal der Schlachtung«; und man wird im Tophet begraben müssen, weil es sonst keinen Raum mehr gibt; und die Leichname dieses Volkes werden den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren zur Speise dienen, und niemand wird sie verscheuchen. So will ich in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems das Jubel- und Freudengeschrei zum Verstummen bringen, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut; denn das Land soll zur Einöde werden!

Jeremia 7, 16-34

 

Gott gebietet Jeremia: «Du sollst für dies Volk nicht bitten und sollst für sie weder Klage noch Gebet vorbringen ...; denn ich will dich nicht hören» (V. 16). «Siehst du nicht, was sie tun ...?» Sie opfern falschen Göttern zum Verdruss Gottes und zur eigenen Schande (V. 17-20). Gottes Kinder gehorchen dem Wort Gottes (V. 21-23). Wo die Bibel als Wort Gottes nicht vollumfänglich anerkannt oder gar verneint wird, sind fremde Mächte am Werk. «Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde.» Gräuelbilder sind in manchen Kirchen und Gemeinden zu finden, z. B. Gruppendynamik, Meditation, Rockmusik, Menschenverherrlichung, Bilderaltäre usw. Gottes Gericht steht bevor: «Das Land soll wüst werden» (V. 24-34).

Durch Gottes wunderbare Gnade können wir mit unserem 24h-Radio über Satellit Astra und Internet Tausenden Menschen in aller Welt das Evangelium Jesu Christi in Wort und Lied bringen – frei von Gräuelbildern. Nebst vielen Hörern in Europa wird unser Webradio auch insbesondere in Brasilien, Paraguay, Mexiko, den USA und Kanada häufig gehört. Bitte betet für diesen Missionszweig um Gottes Kraft, Hilfe und Segen auch weiterhin. Schaltet selber ein und macht bitte Eure Bekannten auf Radio Freundes-Dienst aufmerksam. Wir bitten auch um göttliche Leitung bezüglich der verschiedenen Möglichkeiten zur Ausstrahlung unserer Sendungen, die uns angeboten wurden. Möge der HERR klar zeigen, welche Wege wir beschreiten sollen im Vertrauen darauf, dass Er auch die notwendigen Mittel schenken wird.


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