Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / April 2015 / An die Regeln halten

An die Regeln halten

Ja, wenn man den Bedrängten und Armen zum Recht verhilft, dann steht es gut!
(Jeremia 22,16)

So sprach der Herr: Geh hinab ins Haus des Königs von Juda und rede dort dieses Wort und sprich: Höre das Wort des Herrn, du König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, du samt deinen Knechten und deinem Volk, die zu diesen Toren eingehen! So spricht der Herr:

Übt Recht und Gerechtigkeit; errettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers; bedrückt nicht den Fremdling, die Waise und die Witwe und tut ihnen keine Gewalt an, und vergießt kein unschuldiges Blut an diesem Ort! Denn wenn ihr dieses Wort wirklich befolgt, so sollen durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen, die auf Wagen fahren und auf Rossen reiten, sie und ihre Knechte und ihr Volk. Wenn ihr aber diesen Worten nicht gehorcht, so schwöre ich bei mir selbst, spricht der Herr, dass dieses Haus zur Ruine werden soll!

Denn so spricht der Herr über das Haus des Königs von Juda:
Wie Gilead giltst du mir, wie ein Gipfel des Libanon - doch wahrlich, ich will dich zur Wüste machen, zu einer unbewohnten Stadt! Und ich werde Verderber gegen dich weihen, jeden mit seinen Waffen; die werden deine auserlesenen Zedern abhauen und ins Feuer werfen. Und es werden viele Heiden an dieser Stadt vorüberziehen und einer zum anderen sagen: Warum hat der Herr dieser großen Stadt so etwas angetan? Und man wird antworten: Weil sie den Bund des Herrn, ihres Gottes, verlassen und andere Götter angebetet und ihnen gedient haben! Beweint nicht den Verstorbenen und beklagt ihn nicht! Beweint vielmehr den, der hinwegzieht; denn er wird nicht mehr zurückkehren und sein Vaterland nicht mehr sehen!

Denn so spricht der Herr von Schallum, dem Sohn Josias, des Königs von Juda, der anstelle seines Vaters Josia regierte und von diesem Ort weggezogen ist: Er wird nicht mehr hierher zurückkehren, sondern an dem Ort, an den man ihn gefangen wegführte, dort wird er sterben und dieses Land nicht wiedersehen! Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut und seine Obergemächer mit Ungerechtigkeit, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und ihm seinen Lohn nicht gibt, der spricht: »Ich will mir ein geräumiges Haus und weite Obergemächer bauen«, und sich Fenster machen lässt und es mit Zedern täfelt und mit roter Farbe anstreicht!

Bist du damit König, dass du dich im Bau von Zedernpalästen hervortust? Hat nicht dein Vater auch gegessen und getrunken und doch Recht und Gerechtigkeit geübt? Damals stand es gut mit ihm. Ja, wenn man den Bedrängten und Armen zum Recht verhilft, dann steht es gut! Bedeutet das nicht, mich zu erkennen? spricht der Herr. Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf deinen Gewinn, und auf das Vergießen unschuldigen Blutes und darauf, Bedrückung und Misshandlung zu verüben!

Jeremia 22, 1-17

 

Der König von Juda wird von Gott aufgefordert:

  • «Höre des HERRN Wort.»
    Ohne biblischen Glauben gibt es auch heute keine Gerechtigkeit;
  • «Schaffet Recht und Gerechtigkeit und errettet den Bedrückten»;
  • «Bedränget nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen»;
  • «Tut niemand Gewalt an und vergießt nicht unschuldiges Blut.»

Vom Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes hängt Segen oder Gericht ab (V. 1-5). Gott selber hat die Verderber bestellt, weil Sein Volk den Bund Gottes nicht hielt (V. 6-12). «Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut» und andere ausbeutet. Den Elenden helfen, heißt den HERRN recht erkennen (V. 13-17). Wir leben in einer Welt voller Materialismus, Unrecht und Gottlosigkeit. Wir Gläubige sollen Täter des Wortes Gottes sein (vgl. Jak. 1,22).

Die Schweiz ist von Wohlstand und Materialismus sehr geprägt und braucht Fürbitte für eine völlige Sinnesänderung und mehr Bereitschaft der Gläubigen, um Jesu Willen zu leiden, Entbehrungen auf sich zu nehmen und sich gemäß des Wortes Gottes einzusetzen. Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für Euch, liebe Freunde in der Schweiz, die Ihr mittragt im Gebet, Geben, Traktatverteilen und Mitarbeiten. Möge der HERR Euch reich segnen und weitere unterstützende Glaubensgeschwister hinzutun.


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