Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / April 2015 / Die Ankündigung

Die Ankündigung

Hört das Wort des Herrn... So spricht der Herr.
(Jeremia 19,3)

So sprach der Herr: Geh hin und kaufe beim Töpfer einen Krug aus Ton und [nimm] etliche von den Ältesten des Volkes und von den Ältesten der Priester, und geh hinaus in das Tal Ben-Hinnom, das außerhalb des Scherbentores liegt, und verkündige dort die Worte, die ich dir sagen werde, und sprich:

Hört das Wort des Herrn, ihr Könige von Juda und ihr Einwohner von Jerusalem! So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich will Unheil über diesen Ort bringen, dass jedem, der davon hört, die Ohren gellen werden; darum, weil sie mich verlassen und diesen Ort missbraucht und dort anderen Göttern geräuchert haben, die weder sie noch ihre Väter noch die Könige von Juda gekannt haben; und sie haben diesen Ort mit dem Blut Unschuldiger gefüllt. Sie haben auch die Höhen des Baal gebaut, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer mit Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten und wovon ich nichts gesagt und was mir nie in den Sinn gekommen ist.

Darum, siehe, es werden Tage kommen, spricht der Herr, da dieser Ort nicht mehr »Tophet« oder »Tal Ben-Hinnom«, sondern »Tal der Schlachtung« heißen wird! Und ich werde an diesem Ort den Rat Judas und Jerusalems zunichte machen und sie durch das Schwert fallen lassen vor dem Angesicht ihrer Feinde und durch die Hand derer, die nach ihrem Leben trachten; ihre Leichname aber werde ich den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zur Speise geben. Und ich werde diese Stadt zum Entsetzen und zum Gespött machen, so dass jeder, der vorüberzieht, sich entsetzen wird und spottet über all ihre Plagen. Und ich werde sie das Fleisch ihrer Söhne und ihrer Töchter essen lassen, dass einer Fleisch des anderen essen soll in der Belagerung und Not, mit der ihre Feinde sie bedrängen werden und die, welche ihnen nach dem Leben trachten.

Und du sollst den Krug zerbrechen vor den Augen der Männer, die mit dir gehen, und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr der Heerscharen:

Ebenso will ich dieses Volk und diese Stadt zerschlagen, wie man Töpfergeschirr zerschlägt, das man nicht mehr ganz machen kann; und man wird im Tophet begraben, weil es an Raum zum Begraben fehlen wird. So will ich mit diesem Ort und seinen Bewohnern verfahren, spricht der Herr, dass ich diese Stadt zu einem Tophet mache; und die Häuser von Jerusalem und die Häuser der Könige Judas sollen so unrein werden wie die Stätte des Tophet, alle Häuser, auf deren Dächern sie dem ganzen Heer des Himmels geräuchert und fremden Göttern Trankopfer ausgegossen haben!

Als aber Jeremia vom Tophet zurückgekehrt war, wohin ihn der Herr gesandt hatte, zu weissagen, da trat er in den Vorhof des Hauses des Herrn und sprach zu dem ganzen Volk:

So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich werde über diese Stadt und über alle ihre Städte all das Unheil bringen, das ich gegen sie geredet habe; denn sie haben sich hartnäckig geweigert, auf meine Worte zu hören!

Jeremia 19, 1-15

 

Befreiung und Heilung vom Götzendienst ist nur durch das Hören des Wortes Gottes möglich. Jeremia handelt im Auftrag Gottes: «Predige dort die Worte, die ich dir sage.» Wer den lebendigen Gott verlassen hat und nicht an den Herrn Jesus Christus glaubt, kommt unter das Joch der feindlichen Menschen (V. 1-9). Jerusalem ist gerichtsreif, «weil sie halsstarrig sind und meine Worte nicht hören wollen.» Was sagt Gott zum Menschen von heute?

Wir danken und beten für die Mitarbeitenden und Traktatverteiler des FD-Zweiges in Rumänien. Der HERR bestätigt den treuen Dienst mit geöffneten Herzen, klaren Bekehrungen und reichem geistlichem Segen. Wir beten für die Missionsarbeit in Ungarn, Zweigstellen in Budapest und Ostungarn und Partnerwerk in Jánoshalma/Südungarn, wo ein geistlicher Durchbruch für eine landesweite Schriftenverbreitung noch fehlt. Wir beten um brennende Herzen und weitere Traktatverteiler. Gott ist kein Ding unmöglich.


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