Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / April 2015 / Für Dich gelitten!

Für Dich gelitten!

Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt?
(Matthäus 27,22)

Aber anlässlich des Festes pflegte der Statthalter der Volksmenge einen Gefangenen freizugeben, welchen sie wollten. Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen namens Barabbas. Als sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr, dass ich euch freilasse, Barabbas oder Jesus, den man Christus nennt? Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid ausgeliefert hatten.

Als er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe heute im Traum seinetwegen viel gelitten!

Aber die obersten Priester und die Ältesten überredeten die Volksmenge, den Barabbas zu erbitten, Jesus aber umbringen zu lassen.

Der Statthalter aber antwortete und sprach zu ihnen: Welchen von diesen beiden wollt ihr, dass ich euch freilasse? Sie sprachen: Den Barabbas! Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt? Sie sprachen alle zu ihm: Kreuzige ihn! Da sagte der Statthalter: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrieen noch viel mehr und sprachen: Kreuzige ihn! Als nun Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern dass vielmehr ein Aufruhr entstand, nahm er Wasser und wusch sich vor der Volksmenge die Hände und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten; seht ihr zu!

Und das ganze Volk antwortete und sprach:
Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder!

Da gab er ihnen den Barabbas frei; Jesus aber ließ er geißeln und übergab ihn zur Kreuzigung.

Da nahmen die Kriegsknechte des Statthalters Jesus in das Prätorium und versammelten die ganze Schar um ihn. Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel um und flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie auf sein Haupt, gaben ihm ein Rohr in die rechte Hand und beugten vor ihm die Knie, verspotteten ihn und sprachen: Sei gegrüßt, König der Juden! Dann spuckten sie ihn an und nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt.

Matthäus 27, 15-30

 

Pilatus stellte diese Frage, obwohl er ganz genau wusste, dass Jesus der Christus, der König der Juden und der Gerechte ist. Gott hat zu ihm auch durch den Traum seiner Frau geredet (V. 15-19). Die religiösen Führer überredeten jedoch das Volk, dass sie um die Begnadigung von Barabbas, einem Mörder, bitten sollen, Jesus aber soll umgebracht werden. Pilatus konnte sich mit der Frage: «Was soll ich denn machen mit Jesus ... Christus?» nicht seiner Verantwortung entziehen. Wer nicht klar zu Jesus Christus steht, wird schuldig an Seinem Tod. «Lass ihn kreuzigen!» (V. 20-24). Das Volk Israel wollte: «Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!» (V. 25). Welchen Zorn Gottes haben sie damit für Jahrhunderte auf sich geladen! Nun spotten die Soldaten der römischen Besatzung, speien Ihn an und schlagen Ihn hart. Dies litt Jesus für Dich und mich.

Immer mehr werden in aller Welt Christen bedrängt, unterdrückt und verfolgt. Wir beten für unsere Glaubensgeschwister in islamischen, kommunistischen und atheistischen Ländern. Ganz besonders bitten wir den HERRN für die verfolgten Christen in Nordkorea und China sowie in Nigeria, Syrien, Irak und weiteren von Islamisten terrorisierten Gebieten. Möge der HERR die Seinen bewahren und stärken und ihren Zeugendienst reich segnen. Bitte betet auch für unsere Aktionen zugunsten von Christen in Not und die Verbreitung des gedruckten Wortes Gottes, auch unter den vielen Flüchtlingen aus jenen Ländern. Wir bitten den HERRN um die baldige Fertigstellung der Johannes-Evangelien und Schriften in Arabisch. Mögen wir alle nach Phil. 3,10-11 bereit sein zur Gemeinschaft der Leiden Christi, an Seinem Sieg festhalten und unerschrocken und mutig Seinen am Kreuz vollbrachten Sieg verkündigen.


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