Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / April 2015 / Wähle...

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Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes.
(Jeremia 21,8)

Dies ist das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als der König Zedekia den Paschhur, den Sohn Malkijas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu ihm sandte und ihm sagen ließ:

Frage doch den Herrn für uns, weil Nebukadnezar, der König von Babel, Krieg gegen uns führt! Vielleicht wird der Herr gemäß allen seinen Wundern an uns handeln, so dass jener von uns abzieht!

Da sprach Jeremia zu ihnen: So sollt ihr dem Zedekia antworten:
So spricht der Herr, der Gott Israels:

Siehe, ich werde die Kriegswaffen in euren Händen, mit denen ihr außerhalb der Stadtmauern den König von Babel und die Chaldäer, die euch belagern, bekämpft, umwenden und mitten in dieser Stadt versammeln; und ich werde selbst gegen euch kämpfen mit ausgereckter Hand und mit starkem Arm, im Zorn und mit Grimm und mit großer Wut, und ich werde die Bewohner dieser Stadt schlagen, sowohl Menschen als auch Vieh; durch eine große Pest sollen sie umkommen!

Und danach, spricht der Herr, werde ich Zedekia, den König von Juda, samt seinen Knechten und dem [Kriegs]volk und denen, die in dieser Stadt von der Pest, vom Schwert und von der Hungersnot verschont geblieben sind, in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, preisgeben, ja, in die Hand ihrer Feinde und derer, die nach ihrem Leben trachten; und er wird sie mit der Schärfe des Schwertes erschlagen, und er wird sie nicht verschonen und kein Mitleid mit ihnen haben noch sich [über sie] erbarmen!

Und zu diesem Volk sollst du sagen: So spricht der Herr:
Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes: Wer in dieser Stadt bleibt, der wird entweder durchs Schwert oder vor Hunger oder an der Pest sterben; wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern überläuft, die euch belagern, der wird leben und sein Leben als Beute davontragen. Denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Bösen und nicht zum Guten, spricht der Herr; in die Hand des Königs von Babel wird sie gegeben, und er wird sie mit Feuer verbrennen!

Und zum Haus des Königs von Juda [sollst du sagen]:
Höre das Wort des Herrn! Ihr vom Haus Davids, so spricht der Herr:

Haltet jeden Morgen ein gerechtes Gericht und rettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers, damit mein Zorn nicht ausbricht wie ein Feuer und unauslöschlich brennt wegen der Bosheit eurer Taten! Siehe, ich komme über dich, du Bewohnerin des Tales, des Felsens der Ebene! spricht der Herr [zu euch], die ihr sagt: »Wer wollte zu uns herabsteigen, und wer sollte in unsere Wohnungen kommen?« Ich werde euch heimsuchen, wie es eure Taten verdienen, spricht der Herr, ja, ich werde ein Feuer anzünden in ihrem Wald, das ihre ganze Umgebung verzehren wird!

Jeremia 21, 1-14

 

Jerusalem wurde belagert. Erst in dieser Not ließ der König Zedekia durch den Propheten den HERRN fragen: «Vielleicht wird der HERR doch an uns sein Wunder tun wie so manches Mal.» Ungehorsame Gläubige haben oft eine falsche Hoffnung auf ein Wunder! Gott kündigt das schreckliche Gericht an:

1. «Ich will euch zum Rückzug zwingen»;
2. «Ich will die Bürger dieser Stadt schlagen ... durch eine große Pest»;
3. «Ich will (sie) geben ... in die Hände ihrer Feinde» (V. 1-7).

Gott zeigt dem Volk den Weg zum Leben und den Weg zum Tode. Wer in der falschen Hoffnung auf ein Wunder verharrt und in der Stadt bleibt, kommt um. Wer dagegen Gottes Wort gehorcht und die Stadt verlässt, wird errettet (V. 8-10). «Höret des HERRN Wort!» Gott antwortet auf falschen Glauben mit Gericht (V. 11-14).

Die zwei großen Container mit mehreren Millionen Schriften und zahlreichen Hilfsgütern (Medikamente, Schulmaterial usw.) sind in Togo angekommen. Viele Schriften werden nun in die FD-Zweigstellen in Bénin, Burkina Faso, der Elfenbeinküste und Nigeria weitertransportiert. Auf die verteilten Traktate hin wirkt der HERR reiche Ewigkeitsfrucht und schenkt viele Bekehrungen. FD-Schriften gelangen in alle Länder des afrikanischen Kontinents. Auch vom jungen FD-Zweig in der Dem. Rep. Kongo werden in diesen Wochen Zehntausende Traktate verteilt. Der HERR bewahre, stärke und segne alle Mitarbeitenden und Traktatverteiler. FD-Missionsteams bringen das Evangelium auch in die entlegenen Dörfer. Wir bitten den HERRN für die reiche Aussaat Seines Wortes um viel Ewigkeitsfrucht.


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