Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / August 2015 / Bringe Dein Anliegen von Gott!

Bringe Dein Anliegen von Gott!

Sie aber, betrübt, wie sie war, betete zum Herrn und weinte sehr.
(1. Samuel 1,10)

Und es war ein Mann aus Ramataim-Zophim, vom Bergland Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerochams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zuphs, eines Ephratiters. Er hatte aber zwei Frauen, die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder, und Hanna hatte keine Kinder. Dieser Mann nun ging Jahr für Jahr hinauf aus seiner Stadt, um den Herrn der Heerscharen anzubeten und ihm zu opfern in Silo. Dort aber waren Hophni und Pinehas, die beiden Söhne Elis, Priester des Herrn.

An dem Tag nun, als Elkana opferte, gab er seiner Frau Peninna und allen ihren Söhnen und Töchtern Anteile [vom Opfermahl]. Hanna aber gab er einen doppelten Anteil, denn er hatte Hanna lieb; aber der Herr hatte ihren Mutterleib verschlossen. Und ihre Widersacherin reizte sie sehr mit kränkenden Reden, um sie darüber zu erzürnen, dass der Herr ihren Mutterleib verschlossen hatte.

Und so ging es Jahr für Jahr; so oft sie zum Haus des Herrn hinaufzog, kränkte jene sie so, dass sie weinte und nichts aß. Elkana aber, ihr Mann, sprach [dann] zu ihr: Hanna, warum weinst du? Und warum isst du nicht? Warum ist dein Herz so traurig? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?

Und [eines Tages] stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatte. Eli, der Priester, saß eben auf seinem Stuhl beim Türpfosten des Tempels des Herrn. Sie aber, betrübt, wie sie war, betete zum Herrn und weinte sehr. Und sie legte ein Gelübde ab und sprach: Herr der Heerscharen, wenn du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen Sohn geben wirst, so will ich ihn dem Herrn geben, so lange er lebt, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen!

1. Samuel 1, 1-11

 

Liebloses Benehmen findet man auch in gläubigen Familien (V. 1-7). Trostlosigkeit und Depressionen verbreiten sich. Alle Trostworte und Liebeserweisungen in solcher Situation erscheinen trocken und oberflächlich (V. 8). Es gibt einen Ausweg! Unser Herr Jesus Christus, der selbst verachtet und verspottet war, versteht uns. Wir dürfen Ihm unsere Not klagen. (V. 9-10). Jesus nimmt sich unser an, sofern wir wie Hanna uns selber und das Erbetene ganz Ihm ausliefern (V. 11).

Betet für unseren mündlichen, telefonischen und schriftlichen Seelsorgedienst, dass die Hilfesuchenden im Herrn Jesus Christus Trost, Befreiung, Erweckung und Segen empfangen, sich ganz auf Seine Gnade stützen, sich Ihm ganz ausliefern und Ihm gehorsam sind. Möge der HERR weitere befähigte Mitarbeitende für diese umfangreiche Aufgabe schenken.


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