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Joh. 14,6

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Gott warnt vor falschen Wegen

Dieses Wort aber mißfiel Samuel, weil sie sagten: Gib uns einen König, der uns richten soll! Und Samuel betete zu dem Herrn.

(1.Samuel 8,6)

Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein. Sein erstgeborener Sohn hieß Joel und der andere Abija; die waren Richter in Beerscheba.
Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen, sondern gingen auf Gewinn aus und nahmen Geschenke und beugten das Recht.


Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama; und sie sprachen zu ihm:
Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richten soll, nach der Weise aller Heidenvölker!

Dieses Wort aber mißfiel Samuel, weil sie sagten: Gib uns einen König, der uns richten soll! Und Samuel betete zu dem Herrn.

Da sprach der Herr zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, daß ich nicht König über sie sein soll!
Wie sie es [immer] getan haben, von dem Tag an, als ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis zu diesem Tag, indem sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben, genauso tun sie [es] auch mit dir!
So höre nun auf ihre Stimme; doch verwarne sie ausdrücklich und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird!

1.Samuel 8,1-9


Samuel, nach langjähriger Richterzeit, setzte seine Söhne an seiner Stelle als Richter über Israel ein (V. 1), obwohl diese nicht den Weg des HERRN gingen. Sie suchten eigene Vorteile, ließen sich bestechen und beugten das Recht (V. 3). Samuel vermochte in seinem hohen Alter seine egoistischen Söhne nicht vom gottlosen Wesen abzubringen. Das Volk widersetzte sich. Auch unter Christen wird die leibliche Verwandtschaft oft zu hoch gehalten. Das Volk wollte, ohne den HERRN zu fragen, einen König wie die Heidenvölker (V. 5). Röm. 12,2 gilt auch hier. Samuel missfiel alles, und er betete zum HERRN, der ihm klare Weisung erteilte (V. 6). Israel hatte nicht Samuel, sondern Gott verworfen und trachtete nach einem irdischen Führer. Gott warnt, lässt dem Menschen aber den freien Willen (V. 7-9). 

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