Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / August 2015 / Gottes Beistand

Gottes Beistand

In der folgenden Nacht trat der Herr zu ihm und sprach: Sei getrost...
(Apostelgeschichte 23,11)

Da sah Paulus den Hohen Rat eindringlich an und sprach: Ihr Männer und Brüder, ich habe mein Leben mit allem guten Gewissen vor Gott geführt bis zu diesem Tag.

Aber der Hohepriester Ananias befahl den Umstehenden, ihn auf den Mund zu schlagen.

Da sprach Paulus zu ihm: Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand! Du sitzt da, um mich zu richten nach dem Gesetz, und befiehlst, mich zu schlagen gegen das Gesetz? Die Umstehenden aber sprachen: Schmähst du den Hohenpriester Gottes? Da sprach Paulus: Ich wusste nicht, ihr Brüder, dass er Hoherpriester ist, denn es steht geschrieben: »Über einen Obersten deines Volkes sollst du nichts Böses reden«.

Da aber Paulus wusste, dass der eine Teil aus Sadduzäern, der andere aus Pharisäern bestand, rief er in die Ratsversammlung hinein: Ihr Männer und Brüder, ich bin ein Pharisäer und der Sohn eines Pharisäers; wegen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten werde ich gerichtet!

Als er aber dies sagte, entstand ein Streit zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern, und die Versammlung spaltete sich. Die Sadduzäer sagen nämlich, es gebe keine Auferstehung, auch weder Engel noch Geist; die Pharisäer aber bekennen sich zu beidem. Es entstand aber ein großes Geschrei, und die Schriftgelehrten von der Partei der Pharisäer standen auf, stritten heftig und sprachen: Wir finden nichts Böses an diesem Menschen; wenn aber ein Geist zu ihm geredet hat oder ein Engel, so wollen wir nicht gegen Gott kämpfen!

Da aber ein großer Aufruhr entstand, befürchtete der Befehlshaber, Paulus könnte von ihnen zerrissen werden, und er befahl der Truppe, herabzukommen und ihn rasch aus ihrer Mitte herauszuführen und in die Kaserne zu bringen. Aber in der folgenden Nacht trat der Herr zu ihm und sprach: Sei getrost, Paulus! Denn wie du in Jerusalem von mir Zeugnis abgelegt hast, so sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.

Apostelgeschichte 23, 1-11

 

Paulus wird geschlagen, weil er vor dem Hohen Rat bezeugte: «Ich habe mein Leben mit gutem Gewissen vor Gott geführt» (V. 1-3). Trotz des Unrechts bleibt Paulus demütig und hält sich an das Wort Gottes (V. 4-5). Er nützt aber die Uneinigkeit in der Lehrfrage bei seinen Gegnern aus. Der Tumult ging unter ihnen weiter, bis der römische Hauptmann eingriff (V. 6-10). Der HERR stärkt Paulus in der folgenden Nacht und verheißt ihm, dass er auch in Rom Sein Zeuge sein wird, allerdings gleichwie in Jerusalem, d.h. unter Verfolgung (V. 11).

Auch heute macht sich der Feind auf und kämpft gegen die treuen Kinder Gottes. In verschiedenen Ländern werden Christen insbesondere durch atheistische, kommunistische und islamistische Regime verfolgt und gequält. In demokratischen Ländern kommen Christen immer mehr durch gottlose Gesetzgebung und antichristliche Gesellschaftsordnungen unter Druck. Der Feind bedient sich aber auch pharisäischer Gesetzlichkeit, übler Nachrede, Verleumdung und Mobbing, um den aufrichtigen Zeugen Jesu Christi Schaden zuzufügen. Lasst uns nicht erschrecken, sondern getrost und unverzagt am Sieg Jesu festhalten und Sein Wort verkündigen. Wir beten für alle Glaubensgeschwister in Bedrängnis.


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