Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / August 2015 / Gottes Gericht

Gottes Gericht

Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen, denn die Lade Gottes ist weggenommen!
(1. Samuel 4,22)

Da lief ein Benjaminiter aus den Schlachtreihen weg und kam am selben Tag nach Silo; seine Kleider waren zerrissen, und Erde war auf sein Haupt gestreut. Und als er hineinkam, siehe, da saß Eli auf dem Stuhl an der Seite des Weges und hielt Ausschau; denn sein Herz bangte um die Lade Gottes. Als nun der Mann in die Stadt kam und Bericht brachte, da schrie die ganze Stadt auf. Und als Eli das laute Geschrei hörte, fragte er: Was ist das für ein Lärm? Da kam der Mann schnell und berichtete es Eli.

Eli aber war 98 Jahre alt, und seine Augen waren starr, so dass er nicht [mehr] sehen konnte. Aber der Mann sprach zu Eli: Ich komme vom Schlachtfeld; ich bin heute vom Schlachtfeld geflohen! Er aber sprach: Wie steht die Sache, mein Sohn? Da antwortete der Bote und sprach: Israel ist vor den Philistern geflohen, und das Volk hat eine große Niederlage erlitten, und auch deine beiden Söhne, Hophni und Pinehas, sind tot; und die Lade Gottes ist weggenommen! Als er aber die Lade Gottes erwähnte, da fiel [Eli] rückwärts vom Stuhl neben dem Tor und brach sich das Genick und starb; denn er war alt und ein schwerer Mann. Er hatte aber Israel 40 Jahre lang gerichtet.

Aber seine Schwiegertochter, die Frau des Pinehas, stand vor der Geburt. Als sie nun das Geschrei hörte, dass die Lade Gottes weggenommen und ihr Schwiegervater und ihr Mann tot seien, da sank sie nieder und gebar; denn es überfielen sie ihre Wehen. Als sie aber im Sterben lag, sprachen die Frauen, die neben ihr standen: Fürchte dich nicht, du hast einen Sohn geboren! Aber sie antwortete nichts und beachtete es nicht. Und sie nannte den Knaben Ikabod und sprach: Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen! weil die Lade Gottes weggenommen worden war, und wegen ihres Schwiegervaters und ihres Mannes. Und sie sprach wiederum: Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen, denn die Lade Gottes ist weggenommen!

1. Samuel 4, 12-22

 

Ein Flüchtling Israels kam nach Silo und verkündigte voller Trauer die Niederlage des Volkes Israel. Über diese Nachricht schrie die ganze Stadt (V. 12-13). Eli, der um die Lade Gottes bangte (V. 13), fiel vom Stuhl und starb, als er diese Nachricht empfing (V. 18). Die Wegführung der Bundeslade (= Gottes Wahrzeichen und Gegenwart) traf ihn weit mehr als der Tod seiner zwei Söhne. Vor lauter Bestürzung über die Niederlage Israels, gebar Elis schwangere Schwiegertochter ihr Kind und klagte in ihrer Not um die Bundeslade Gottes (V. 19-22). Gottes Gerichte brechen herein, wenn nicht in grosser Gottesfurcht und Buße die Gnade im Herrn Jesus Christus angenommen wird.

Durch unseren gemeinsamen Dienst schenkt unser Herr Jesus Christus viele Bekehrungen, Neugeburten und Neuhingaben an Ihn. Wir danken dem HERRN für Sein Wirken in aller Welt. Insbesondere in Afrika, in Zentral- und Südamerika und auch in Europa übergeben zahlreiche Menschen ihr Leben dem Sohn Gottes auf das Lesen unserer biblisch fundierten Traktate hin. Wir preisen den HERRN für die Hunderten Neubekehrten der letzten Zeit. Möge der HERR sie im Glauben und Vertrauen stärken, in der Hingabe festigen und in ihrem Zeugendienst ausrüsten und segnen.


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