Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / September 2015 / Der Herr vertritt die Seinen

Der Herr vertritt die Seinen

Denn Gott hat heute durch ihn geholfen

(1. Samuel 14,45)

Und Saul sprach zum HERRN: Gott Israels, warum hast du deinem Knecht heute nicht geantwortet? Liegt die Schuld bei mir oder bei meinem Sohn Jonatan, HERR, Gott Israels, so gib das Los »Licht«; liegt die Schuld aber an deinem Volk Israel, so gib das Los »Recht«. Da fiel das Los auf Jonatan und Saul, aber das Volk ging frei aus.
Saul sprach: Werft das Los über mich und meinen Sohn Jonatan! Da fiel das Los auf Jonatan.

Und Saul sprach zu Jonatan: Sage mir, was hast du getan?
Jonatan sagte es ihm und sprach: Ich habe ein wenig Honig gekostet mit der Spitze des Stabes, den ich in meiner Hand hatte; siehe, ich bin bereit zu sterben.
Da sprach Saul: Gott tue mir dies und das; Jonatan, du musst des Todes sterben!

Aber das Volk sprach zu Saul: Sollte Jonatan sterben, der dies große Heil in Israel vollbracht hat? Das sei ferne! So wahr der HERR lebt: Es soll kein Haar von seinem Haupt auf die Erde fallen, denn Gott hat heute durch ihn geholfen. Und so löste das Volk Jonatan aus, sodass er nicht sterben musste.
Aber Saul ließ von den Philistern ab und zog hinauf und die Philister zogen in ihr Land.

Als Saul die Königsherrschaft über Israel erlangt hatte, kämpfte er gegen alle seine Feinde ringsumher: gegen die Moabiter, die Ammoniter, die Edomiter, gegen die Könige Zobas und gegen die Philister. Und wo er sich hinwandte, da gewann er den Sieg.
Und er vollbrachte tapfere Taten und schlug die Amalekiter und errettete Israel aus der Hand aller, die es ausplünderten.
Sauls Söhne waren: Jonatan, Jischwi, Malkischua. Und seine zwei Töchter hießen: die erstgeborene Merab und die jüngere Michal.
Und Sauls Frau hieß Ahinoam und war eine Tochter des Ahimaaz. Und sein Feldhauptmann hieß Abner, ein Sohn Ners, der Sauls Oheim war.
Kisch, Sauls Vater, und Ner, Abners Vater, waren Söhne Abiëls.
Es war aber der Krieg gegen die Philister schwer, solange Saul lebte. Und wo Saul einen tapferen und rüstigen Mann sah, den nahm er in seinen Dienst.

1. Samuel 14, 41-52


Gott antwortete dem Saul nicht, weil Er ihn wegen seines Ungehorsams verworfen hatte. Saul suchte jedoch die Schuld bei anderen: Saul hatte einen törichten Schwur getan und wollte seinen eigenen Sohn töten (V. 42-44). Um eigene Satzungen und Gebote durchzusetzen, sind oft alle Mittel recht. Gott stellt sich auf die Seite Seiner Kinder. Jonatan wird durch das Volk gerettet, weil es erkannte, dass der HERR nicht durch Saul, sondern durch Jonathan den heutigen Sieg gegeben hat. Saul muss dem Volk nachgeben (V. 45).
Gott lässt auch Sein Volk nicht im Stich und errettete es aus der Hand seiner Feinde durch Saul, den Er verworfen hatte (V. 46-48). Saul aber regierte weiter und sammelte starke Männer, um Kriege zu führen (V. 52).
Gott gebraucht manchmal Mittel und Wege, die uns unverständlich sind.

Aber der HERR steht zu den Seinen, und dieser Zuspruch genügt!

In Seiner Allmacht und Stärke greift unser lebendiger Gott ein und wirkt nach Seiner Gnade. Wir wollen Ihn gemeinsam dafür preisen und Ihm danken, dass wir in der Einigkeit im Geist und mit vereinten Kräften Ihm dienen und die Frohe Botschaft in aller Welt verkündigen dürfen. Er bestätigt unseren vielfältigen gemeinsamen Dienst. Dies alles ist nur möglich, weil Ihr, liebe Geber und liebe Geberinnen, oft unter grossen Opfern das Werk Gottes, in dem wir stehen, treu auch mit Spenden unterstützt. Der HERR segne Euch und Eure Lieben nach dem Reichtum Seiner Gnade. Betet bitte mit uns, dass wir den grossen Verpflichtungen stets rechtzeitig nachkommen können. Der HERR weiss um alles, will aber darum erbeten sein. Herzlichen Dank!


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