Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / September 2015 / Echte Buße führt in neue Gemeinschaft mit dem Herrn

Echte Buße führt in neue Gemeinschaft mit dem Herrn

Aber der Priester sprach: So lasst uns erst hierher vor Gott treten

(1. Samuel 14,36)

Und das Volk fiel über die Beute her und sie nahmen Schafe und Rinder und Kälber und schlachteten sie, dass das Blut auf die Erde floss, und aßen das Fleisch über dem Blut.
Da sagte man Saul: Siehe, das Volk versündigt sich am HERRN; denn es isst das Fleisch über dem Blut. Er sprach: Ihr habt gefrevelt; wälzt her zu mir einen großen Stein.
Und Saul sprach weiter: Zerstreut euch unter das Volk und sagt ihnen, dass ein jeder seinen Stier und sein Schaf zu mir bringen soll, und schlachtet's hier und esst, damit ihr euch nicht an dem HERRN versündigt mit dem Essen über dem Blut. Da brachte alles Volk, ein jeder, was er hatte, noch in der Nacht herzu und sie schlachteten es dort.

Und Saul baute dem HERRN einen Altar. Das war der erste Altar, den er dem HERRN baute.
Und Saul sprach: Lasst uns noch in der Nacht hinabziehen den Philistern nach und sie berauben, bis es lichter Morgen wird, und lasst niemand von ihnen übrig. Sie antworteten: Tu alles, was dir gefällt! Aber der Priester sprach: So lasst uns erst hierher vor Gott treten.

Und Saul befragte Gott: Soll ich hinabziehen den Philistern nach? Willst du sie in Israels Hände geben? Aber er antwortete ihm an diesem Tage nicht.
Da sprach Saul: Lasst herzutreten alle Obersten des Volks und forscht und seht, an wem heute die Schuld liegt.
Denn so wahr der HERR lebt, der Heiland Israels: Auch wenn sie bei meinem Sohn Jonatan wäre, so soll er sterben! Aber niemand aus dem ganzen Volk antwortete ihm.
Und er sprach zu ganz Israel: Tretet ihr auf die eine Seite, ich und mein Sohn Jonatan wollen auf die andere Seite treten. Das Volk sprach zu Saul: Tu, was dir gefällt.

1. Samuel 14, 32-40


Aber der Priester sprach: So lasst uns erst hierher vor Gott treten» (V. 36).
Als Folge falscher Befehle Sauls beging das Volk schwere Sünde (V. 33; vgl. 3. Mose 17,10-14). Saul wollte es durch Opfer selber wieder gut machen (V. 34-35). In falschem Eifer und siegesbewusst wollte er die Philister verfolgen. Doch auf Anraten des Priesters fragte er nach dem Willen des HERRN – aber Gott schwieg! (V. 36-37). Ungehorsam und Sünde zerstören die Gemeinschaft mit Gott. Anstatt selber Buße zu tun, suchte Saul Schuldige und wollte sogar seinen Sohn Jonathan, der tapferen Glauben bewiesen hatte, töten. Selbstsicherheit und Übereifer sind Zeichen der eigenen Sünde und hindern den Segen Gottes (V. 38-40).

Wir danken dem HERRN, dass unsere Kinderzeitschrift «Komm zum großen Kinderfreund» viele Kinder klar mit dem Evangelium erreichen kann und Ewigkeitsfrucht wirkt wie auch unsere Kindertraktate und -Bibelkurse, das Kindertelefon und die tägliche Kindersendung übers Radio. Gepriesen sei der HERR für jedes Kind, das uns geschrieben hat über seine Entscheidung für Jesus Christus, seinen Gehorsam für Gottes Wort und seinen Zeugendienst. Oft stoßen gläubige Kinder auf Widerstand in der Familie und Schule. Betet für die Verantwortlichen und Mitarbeiter in unserer Kinderarbeit in Europa wie auch in Übersee und die vielen Schriftenverteiler an Kinder (in Schulen usw.). Möge der HERR auch die Verbreitung des soeben erschienen Posterkalenders 2016 leiten und segnen.


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