Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / September 2015 / Genau hinhören was Gott sagt!

Genau hinhören was Gott sagt!

So höre nun auf die Worte des HERRN!

(1. Samuel 15,1)

Samuel sprach zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, dass ich dich zum König salben sollte über sein Volk Israel; so höre nun auf die Worte des HERRN!

So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.
So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.
Da bot Saul das Volk auf und er musterte sie zu Telem:
zweihunderttausend Mann Fußvolk und zehntausend Mann aus Juda.
Und als Saul zu der Stadt der Amalekiter kam, legte er einen Hinterhalt im Tal.
Und Saul ließ den Kenitern sagen: Geht, weicht und zieht weg von den Amalekitern, dass ich euch nicht mit ihnen aufreibe; denn ihr tatet Barmherzigkeit an allen Israeliten, als sie aus Ägypten zogen. Da zogen die Keniter fort von den Amalekitern.

Da schlug Saul die Amalekiter von Hawila bis nach Schur, das vor Ägypten liegt, und nahm Agag, den König von Amalek, lebendig gefangen, und an allem Volk vollstreckte er den Bann mit der Schärfe des Schwerts.
Aber Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und das Mastvieh und die Lämmer und alles, was von Wert war, und sie wollten den Bann daran nicht vollstrecken; was aber nichts taugte und gering war, daran vollstreckten sie den Bann.

Da geschah des HERRN Wort zu Samuel:
Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Befehle nicht erfüllt. Darüber wurde Samuel zornig und schrie zu dem HERRN die ganze Nacht.

1. Samuel 15, 1-11


Gott ist gerecht. Er straft alle, die sich Seinem auserwählten Volk entgegen stellen (V. 2). Aber Er segnet den, der dem Volk Israel Gutes erweist. Weder Menschen noch Tiere der Amalekiter durften am Leben bleiben (V. 3). Gott gab Saul Weisheit für diesen von Samuel erteilten Auftrag Gottes (V. 5). Alle Unschuldigen werden verschont (V. 6). Saul und das Volk leisteten dem HERRN nicht vollen Gehorsam, sondern verschonten, nach ihrem eigenen Gutdünken, die besten Tiere und nahmen den König der Amalekiter lebendig gefangen (V. 7-9). Es reute den HERRN, dass Er Saul zum König gemacht hatte; «denn er hat sich von mir abgewandt und meine Befehle nicht erfüllt». Samuel wurde darüber zornig und schrie zum HERRN die ganze Nacht (V. 11).

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