Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / September 2015 / Gott hält SEIN Wort

Gott hält SEIN Wort

Und so geschah es, daß alle ans Land gerettet wurden.

(Apostelgeschichte 27,44)

Als nun die vierzehnte Nacht kam, seitdem wir auf dem Adriatischen Meer umhergetrieben wurden, vermuteten die Schiffsleute um Mitternacht, daß sie sich einem Land näherten.
Und sie ließen das Senkblei hinunter und maßen 20 Faden. Und als sie ein wenig weitergefahren waren und es wieder hinunterließen, maßen sie 15 Faden.
Und da sie fürchteten, sie könnten auf Klippen verschlagen werden, warfen sie vom Heck des Schiffes vier Anker aus und wünschten, daß es Tag würde.

Als aber die Schiffsleute aus dem Schiff zu entfliehen suchten und das Boot ins Meer hinabließen unter dem Vorwand, sie wollten vom Bug Anker auswerfen,
sprach Paulus zu dem Hauptmann und zu den Soldaten: Wenn diese nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden!
Da schnitten die Kriegsknechte die Taue des Bootes ab und ließen es hinunterfallen.

Als es aber Tag werden wollte, ermahnte Paulus alle, Speise zu sich zu nehmen, und sprach: Es ist heute der vierzehnte Tag, daß ihr vor ängstlicher Erwartung ohne Nahrung geblieben seid und nichts zu euch genommen habt.
Darum ermahne ich euch, Speise zu euch zu nehmen, denn das dient zu eurer Rettung; denn keinem von euch wird ein Haar vom Haupt fallen!

Und nachdem er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor allen, brach es und fing an zu essen. Da wurden alle guten Mutes und nahmen ebenfalls Speise zu sich. Wir waren aber auf dem Schiff insgesamt 276 Seelen.
Und nachdem sie sich mit Speise gesättigt hatten, erleichterten sie das Schiff, indem sie das Getreide ins Meer warfen.

Als es aber Tag wurde, erkannten sie das Land nicht; sie bemerkten aber eine Bucht, die ein flaches Ufer hatte; an dieses beschlossen sie das Schiff nach Möglichkeit hintreiben zu lassen.
Und so schnitten sie die Anker ab und ließen sie ins Meer und lösten zugleich die Haltetaue der Steuerruder; dann hißten sie das Vordersegel vor den Wind und hielten auf das Ufer zu.
Da sie aber an eine Sandbank gerieten, liefen sie mit dem Schiff auf; und das Vorderteil blieb unbeweglich stecken, das Hinterteil aber zerbrach durch die Gewalt der Wellen.

Die Soldaten aber faßten den Plan, man solle die Gefangenen töten, damit keiner schwimmend entfliehe. Doch der Hauptmann, der den Paulus retten wollte, verhinderte ihr Vorhaben und befahl, wer schwimmen könne, solle sich zuerst ins Meer werfen, um ans Land zu kommen, und die übrigen teils auf Brettern, teils auf Schiffstrümmern.
Und so geschah es, daß alle ans Land gerettet wurden.

Apostelgeschichte 27,27-44


Nach vierzehn schweren Tagen und Nächten der Seenot wollten die Schiffsleute flüchten.
Paulus sah als einziger klar und ließ dies verhindern (V. 27-32). Paulus stärkte die Schwergeprüften, dankte Gott für das Brot und aß. «Da wurden sie alle guten Mutes und nahmen auch Nahrung zu sich» (V. 33-36).
Die 276 Menschen auf dem Schiff waren Paulus geschenkt (V. 24), der unter der Leitung Jesu Christi stand, und kamen gerettet ans Land. Der Hauptmann verhinderte, dass Paulus und die anderen Gefangenen von den Soldaten getötet wurden (V. 42-44). Gott hat viele Mittel und Wege, um die Seinen zu erretten. Jesus ist Sieger! Lasst uns wie Paulus Ihm völlig leben.

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