Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / September 2015 / Paulus darf reden

Paulus darf reden

Warum wird es bei euch für unglaublich gehalten, daß Gott Tote auferweckt?

(Apostelgeschichte 26,8)

Agrippa aber sprach zu Paulus: Es ist dir erlaubt, für dich zu reden!

Da streckte Paulus die Hand aus und verteidigte sich so:
Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, mich heute vor dir verantworten zu dürfen wegen aller Anklagen, die die Juden gegen mich erheben,
da du ja alle Gebräuche und Streitfragen der Juden genau kennst. Darum bitte ich dich, mich geduldig anzuhören.

Mein Lebenswandel von Jugend auf, den ich von Anfang an unter meinem Volk in Jerusalem führte, ist allen Juden bekannt;
da sie mich von früher her kennen (wenn sie es bezeugen wollen), daß ich nach der strengsten Richtung unserer Religion gelebt habe, als ein Pharisäer.
Und jetzt stehe ich vor Gericht wegen der Hoffnung auf die Verheißung, die von Gott an die Väter ergangen ist,
zu welcher unsere zwölf Stämme durch Tag und Nacht anhaltenden Gottesdienst zu gelangen hoffen. Wegen dieser Hoffnung werde ich, König Agrippa, von den Juden angeklagt!

Warum wird es bei euch für unglaublich gehalten, daß Gott Tote auferweckt?
Ich habe zwar auch gemeint, ich müßte gegen den Namen Jesu, des Nazareners viel Feindseliges verüben,
was ich auch in Jerusalem tat; und viele der Heiligen ließ ich ins Gefängnis schließen, wozu ich von den obersten Priestern die Vollmacht empfangen hatte, und wenn sie getötet werden sollten, gab ich die Stimme dazu.
Und in allen Synagogen wollte ich sie oft durch Strafen zur Lästerung zwingen, und über die Maßen wütend gegen sie, verfolgte ich sie sogar bis in die auswärtigen Städte.

Apostelgeschichte 26,1-11

 

Der König Agrippa kannte die Feindschaft der Juden gegen die an Christus Gläubigen (V. 1-3). Die Juden hofften auf die Verheißung Gottes. Paulus wird wegen dieser Hoffnung von ihnen hart beschuldigt (V. 4-7).
An der Auferstehung Jesu Christi scheiden sich auch heute die Geister.
Paulus beschreibt, wie er früher die Gläubigen verfolgte: «Zwang ich sie oft durch Strafen zur Lästerung, und ich wütete maßlos gegen sie …» (V. 11) Die Gegner Jesu Christi brauchen heute ähnliche Methoden.

Wir beten für das Schreiben und Übersetzen unserer Zeitschriften, der «Missionsschrift» (deutsch, franz., ital., holl.), von «Einigkeit im Geist» und der Kinderzeitschrift «Komm zum großen Kinderfreund». Möge unser Herr Jesus Christus Gnade schenken für die September-Ausgaben, die in diesen Tagen entstehen. Bitte betet um geistliche Ausrüstung, Kraft, die nötige Zeit und Weisheit. Möge der HERR alle Leserinnen und Leser dieser Schriften im Wort Gottes vertiefen, zum Zeugendienst ermutigen und für den Alltag reich segnen.

 


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.