Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / November 2015 / für Donnerstag den 05.11.2015

für Donnerstag den 05.11.2015

Das Urteil ging aus, dass man die Weisen töten sollte. Auch Daniel und seine Gefährten suchte man, um sie zu töten (Daniel 2,13)

1 Im zweiten Jahr seiner Herrschaft hatte Nebukadnezar einen Traum, über den er so erschrak, dass er aufwachte.
2 Und der König ließ alle Zeichendeuter und Weisen und Zauberer und Wahrsager zusammenrufen, dass sie ihm seinen Traum sagen sollten. Und sie kamen und traten vor den König.
3 Und der König sprach zu ihnen: Ich hab einen Traum gehabt; der hat mich erschreckt, und ich wollte gerne wissen, was es mit dem Traum gewesen ist.
4 Da sprachen die Wahrsager zum König auf Aramäisch: Der König lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten.
5 Der König antwortete und sprach zu den Wahrsagern: Mein Wort ist deutlich genug. Werdet ihr mir nun den Traum nicht kundtun und deuten, so sollt ihr in Stücke gehauen und eure Häuser sollen zu Schutthaufen gemacht werden.
6 Werdet ihr mir aber den Traum kundtun und deuten, so sollt ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum sagt mir den Traum und seine Deutung.
7 Sie antworteten noch einmal und sprachen: Der König sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten.
8 Der König antwortete und sprach: Wahrlich, ich merke, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass mein Wort deutlich genug ist.
9 Aber werdet ihr mir den Traum nicht sagen, so ergeht ein Urteil über euch alle, weil ihr euch vorgenommen habt, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeiten sich ändern. Darum sagt mir den Traum; so kann ich merken, dass ihr auch die Deutung trefft.
10 Da antworteten die Wahrsager vor dem König und sprachen zu ihm: Es ist kein Mensch auf Erden, der sagen könnte, was der König fordert. Ebenso gibt es auch keinen König, wie groß oder mächtig er sei, der solches von irgendeinem Zeichendeuter, Weisen oder Wahrsager fordern würde.
11 Denn was der König fordert, ist zu hoch, und es gibt auch sonst niemand, der es vor dem König sagen könnte, ausgenommen die Götter, die nicht bei den Menschen wohnen.
12 Da wurde der König sehr zornig und befahl, alle Weisen von Babel umzubringen.
13 Und das Urteil ging aus, dass man die Weisen töten sollte. Auch Daniel und seine Gefährten suchte man, um sie zu töten.

Daniel 2,1-13

 

Nebukadnezar erhielt mit dem Offenbarungstraum Antwort auf seine Frage, wie das Weltgeschehen weitergehe. Ihm blieben nur Schrecken und der gewaltige Eindruck, den der Traum auf ihn gemacht hatte. Er suchte seine Hilfe nicht bei Gott, sondern im Okkulten (V. 2). Unruhe und Unsicherheit sind bezeichnend für das innere Wesen des Weltmenschen, wenn Eindrücke durch höhere Macht geprägt sind (V. 3). Die gottlosen Ratgeber können trotz Bedrohung, Geschenken und Ehre keine Antwort geben (V. 4-7).
Suche in der Bibel Antwort auf Deine Fragen des Glaubens und des Lebens (vgl. 2. Tim. 3,16).
Bist Du bereit, verfolgt zu werden wie Daniel und seine Freunde? (vgl. 2. Tim. 3,12).
 
Am Anfang der FD-Missionsarbeit stand die Bibelmission. Im November 1951 verbreitete Evangelist Josef Schmid das Wort Gottes in einer ersten Aktion in jedes Haus. So wurden völlig unevangelisierte Gebiete in der Schweiz systematisch mit der Frohen Botschaft erreicht. Seither haben unzählige Menschen das Heil im Sohn Gottes angenommen. Wir beten für alle Leserinnen und Leser des Wortes Gottes, der Bibel, insbesondere für die Millionen Empfänger eines Gratis-Evangeliums «Dein treuster Freund», eines Neuen Testamentes oder einer ganzen Bibel. Neudrucke von Evangelien sind in mehreren Sprachen überdringend. Wir beten um Gottes Hilfe und Leitung bei allen technischen und praktischen Arbeiten und um weitere fähige Mitarbeitende für diese große Aufgabe. Betet bitte täglich für die FD-Bibelmission und auch deren finanzielle Unterstützung.

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