Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / November 2015 / für Mittwoch den 18.11.2015

für Mittwoch den 18.11.2015

... er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott

(Daniel 6,11)

1 Und Darius aus Medien übernahm das Reich, als er zweiundsechzig Jahre alt war.
2 Und es gefiel Darius, über das ganze Königreich hundertundzwanzig Statthalter zu setzen.
3 Über sie setzte er drei Fürsten, von denen einer Daniel war. Ihnen sollten die Statthalter Rechenschaft ablegen, damit der König der Mühe enthoben wäre.
4 Daniel aber übertraf alle Fürsten und Statthalter, denn es war ein überragender Geist in ihm. Darum dachte der König daran, ihn über das ganze Königreich zu setzen.
5 Da trachteten die Fürsten und Statthalter danach, an Daniel etwas zu finden, das gegen das Königreich gerichtet wäre. Aber sie konnten keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war treu, sodass man keine Schuld und kein Vergehen bei ihm finden konnte.
6 Da sprachen die Männer: Wir werden keinen Grund zur Anklage gegen Daniel finden, es sei denn wegen seiner Gottesverehrung.
7 Da kamen die Fürsten und Statthalter eilends vor den König gelaufen und sprachen zu ihm: Der König Darius lebe ewig!
8 Es haben die Fürsten des Königreichs, die Würdenträger, die Statthalter, die Räte und Befehlshaber alle gedacht, es solle ein königlicher Befehl gegeben und ein strenges Gebot erlassen werden, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll.
9 Darum, o König, wollest du ein solches Gebot ausgehen lassen und ein Schreiben aufsetzen, das nicht wieder geändert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unaufhebbar ist.
10 So ließ der König Darius das Schreiben und das Gebot aufsetzen.
11 Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.
12 Da kamen jene Männer eilends gelaufen und fanden Daniel, wie er betete und flehte vor seinem Gott.
13 Da traten sie vor den König und redeten mit ihm über das königliche Gebot: O König, hast du nicht ein Gebot erlassen, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten würde von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden solle? Der König antwortete und sprach: Das ist wahr und das Gesetz der Meder und Perser kann niemand aufheben.
14 Sie antworteten und sprachen vor dem König: Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, der achtet weder dich noch dein Gebot, das du erlassen hast; denn er betet dreimal am Tage.

Daniel 6,1-14

 

Der Prophet Daniel sah in seinem erfüllten Leben den ganzen Ernst der göttlichen Wahrheit: «Die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit » (1. Joh. 2,17). In der tiefen Gemeinschaft mit Gott im Gebet erhielt er immer göttliche Weisheit und Kraft für seinen Dienst. Erfüllt mit dem Geist Gottes, diente er auch als Fürst (V. 1-4). Seine Treue war bekannt (V. 5; vgl. Phil. 2,9-11).
Echte Nachfolge Jesu Christi bringt aber auch viel Feindschaft.
Bist Du bereit, dem Herrn Jesus Christus treu zu dienen, auch wenn es für Dich schwerwiegende Folgen hat?
Daniel hielt an Gott fest – er betete, deshalb hatte er auch einen offenen Himmel.

Unser Herr Jesus Christus wirkt Großes auch in Deutschland:
Fernstehende bekehren sich, Gläubige werden erweckt, Kranke gesund, Schwergeprüfte getröstet, Schwache gestärkt und viele zum freudigen Zeugendienst und zur Mitarbeit berufen. Sichtbar antwortet der HERR auf unsere gemeinsamen Gebete und Dienste. Wir danken und beten für Euch, liebe Freunde und Glaubensgeschwister in Deutschland, die Ihr auch zum größten Teil zu unserer weltweiten Missionsarbeit beiträgt.
Möge der HERR uns  Furchtlosigkeit und Unerschrockenheit im gemeinsamen Missionsdienst schenken. Jesus ist Sieger!

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