Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / November 2015 / für Montag den 16.11.2015

für Montag den 16.11.2015

... weil ein überragender Geist bei ihm gefunden wurde, dazu Verstand und Klugheit

(Daniel 5,12)

1 König Belsazar machte ein herrliches Mahl für seine tausend Mächtigen und soff sich voll mit ihnen.
2 Und als er betrunken war, ließ er die goldenen und silbernen Gefäße herbringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, damit der König mit seinen Mächtigen, mit seinen Frauen und mit seinen Nebenfrauen daraus tränke.
3 Da wurden die goldenen und silbernen Gefäße herbeigebracht, die aus dem Tempel, aus dem Hause Gottes zu Jerusalem, weggenommen worden waren; und der König, seine Mächtigen, seine Frauen und Nebenfrauen tranken daraus.
4 Und als sie so tranken, lobten sie die goldenen, silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter.
5 Im gleichen Augenblick gingen hervor Finger wie von einer Menschenhand, die schrieben gegenüber dem Leuchter auf die getünchte Wand in dem königlichen Saal. Und der König erblickte die Hand, die da schrieb.
6 Da entfärbte sich der König und seine Gedanken erschreckten ihn, sodass er wie gelähmt war und ihm die Beine zitterten.
7 Und der König rief laut, dass man die Weisen, Gelehrten und Wahrsager herbeiholen solle. Und er ließ den Weisen von Babel sagen: Welcher Mensch diese Schrift lesen kann und mir sagt, was sie bedeutet, der soll mit Purpur gekleidet werden und eine goldene Kette um den Hals tragen und der Dritte in meinem Königreich sein.
8 Da wurden alle Weisen des Königs hereingeführt, aber sie konnten weder die Schrift lesen noch die Deutung dem König kundtun.
9 Darüber erschrak der König Belsazar noch mehr und verlor seine Farbe ganz, und seinen Mächtigen wurde angst und bange.
10 Da ging auf die Worte des Königs und seiner Mächtigen die Königinmutter in den Saal hinein und sprach: Der König lebe ewig! Lass dich von deinen Gedanken nicht so erschrecken und entfärbe dich nicht!
11 Es ist ein Mann in deinem Königreich, der den Geist der heiligen Götter hat. Denn zu deines Vaters Zeiten fand sich bei ihm Erleuchtung, Klugheit und Weisheit wie der Götter Weisheit. Und dein Vater, der König Nebukadnezar, setzte ihn über die Zeichendeuter, Weisen, Gelehrten und Wahrsager,
12 weil ein überragender Geist bei ihm gefunden wurde, dazu Verstand und Klugheit, Träume zu deuten, dunkle Sprüche zu erraten und Geheimnisse zu offenbaren. Das ist Daniel, dem der König den Namen Beltschazar gab. So rufe man nun Daniel; der wird sagen, was es bedeutet.
13 Da wurde Daniel vor den König geführt. Und der König sprach zu Daniel: Bist du Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, die der König, mein Vater, aus Juda hergebracht hat?
14 Ich habe von dir sagen hören, dass du den Geist der heiligen Götter habest und Erleuchtung, Verstand und hohe Weisheit bei dir zu finden sei.
15 Nun hab ich vor mich rufen lassen die Weisen und Gelehrten, damit sie mir diese Schrift lesen und kundtun sollen, was sie bedeutet; aber sie können mir nicht sagen, was sie bedeutet.
16 Von dir aber höre ich, dass du Deutungen zu geben und Geheimnisse zu offenbaren vermagst. Kannst du nun die Schrift lesen und mir sagen, was sie bedeutet, so sollst du mit Purpur gekleidet werden und eine goldene Kette um deinen Hals tragen und der Dritte in meinem Königreich sein.
17 Da fing Daniel an und sprach vor dem König: Behalte deine Gaben und gib dein Geschenk einem andern; ich will dennoch die Schrift dem König lesen und kundtun, was sie bedeutet.

Daniel 5,1-17

 

Gott griff während des sündigen, gotteslästerlichen Festjubels ein. Eine Hand erschien und schrieb an die Wand (V. 1-5).
Gott lässt Seiner nicht spotten (V. 4; vgl. Gal. 6,7).
Gottes Gerichtsoffenbarung brachte den Spötter in schreckliche Angst (V. 6.9). Das Wort Gottes redet auch über diese letzte Zeit (vgl. 1. Tim. 4,1-2). Die Mächte der Finsternis sind an der Arbeit; die Schrift an der Wand, sie ist am Erscheinen (vgl. 2. Tim. 3,1-5). Daniel, als Mann Gottes bekannt, wurde gerufen. Er wies die Gaben des Königs zurück, war aber bereit, als wahrer Diener Gottes die Wahrheit zu verkündigen.
So will der HERR Seine Kinder mit Seinem Geist ausrüsten, um den Menschen Gottes Gericht und Gnade zu verkündigen.

Das FD-Zweigwerk in Frankreich erreicht in den französischen Sprachgebieten viele Menschen mit dem gedruckten Wort Gottes. Möge der HERR weitere Gläubige zum freudigen Zeugendienst und Traktatverteilen erwecken und viele Fernstehende zur klaren Bekehrung bewegen. Wir danken dem HERRN und beten für die Leiter des Missionshauses und -Büros in Schweighouse, Luigi und Isabelle Ranieri, und für die freiwilligen Mitarbeitenden, für die  Verantwortliche für die Übersetzung und Herausgabe der französischen Missionsschrift, Maggie Goulden, für die Traktatverteiler, Beter und Geber, insbesondere für unsere Freunde im Elsass.

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