Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / November 2015 / für Sonntag den 15.11.2015

für Sonntag den 15.11.2015

All sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht

(Daniel 4,34)

25 Dies alles widerfuhr dem König Nebukadnezar.
26 Denn nach zwölf Monaten, als der König auf dem Dach des königlichen Palastes in Babel sich erging,
27 hob er an und sprach: Das ist das große Babel, das ich erbaut habe zur Königsstadt durch meine große Macht zu Ehren meiner Herrlichkeit.
28 Ehe noch der König diese Worte ausgeredet hatte, kam eine Stimme vom Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Dein Königreich ist dir genommen,
29 man wird dich aus der Gemeinschaft der Menschen verstoßen und du sollst bei den Tieren des Feldes bleiben; Gras wird man dich fressen lassen wie die Rinder, und sieben Zeiten sollen hingehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen und sie gibt, wem er will.
30 Im gleichen Augenblick wurde das Wort erfüllt an Nebukadnezar, und er wurde verstoßen aus der Gemeinschaft der Menschen und er fraß Gras wie die Rinder und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels und wurde nass, bis sein Haar wuchs so groß wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelklauen wurden.
31 Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder und ich lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt,
32 gegen den alle, die auf Erden wohnen, für nichts zu rechnen sind. Er macht's, wie er will, mit den Mächten im Himmel und mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?
33 Zur selben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und meine Herrlichkeit und mein Glanz kamen wieder an mich zur Ehre meines Königreichs. Und meine Räte und Mächtigen suchten mich auf, und ich wurde wieder über mein Königreich eingesetzt und gewann noch größere Herrlichkeit.
34 Darum lobe, ehre und preise ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er demütigen.

Daniel 4,25-34

 

Gottes Wort geht immer in Erfüllung (V. 25). «Dein Königreich ist dir genommen» (V. 28). Sieben Jahre vergingen, bis der König anerkannte, dass der allerhöchste Gott über die Menschen herrscht. Er wurde von den Menschen weg gestoßen und musste Gras essen wie ein Ochse; er war nass vom Tau des Himmels und sein Haar wuchs wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelklauen (V. 30).
Dieser Weg in die Tiefen der Demütigung war Gottes richtige Führung. Nebukadnezar beugte sich unter die gewaltige Hand Gottes und ergab sich Seinem heiligen Willen (V. 31-32). Deshalb schenkte ihm Gott Gnade (V. 33-34).

«Denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade» (1. Petr. 5,5-6).

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