Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2015 / Dezember 2015 / für Sonntag den 20.12.2015

für Sonntag den 20.12.2015

Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen

(Johannes 16,14)

1 Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt.
2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.
3 Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen.
4 Aber dies habe ich zu euch geredet, damit, wenn ihre Stunde kommen wird, ihr daran denkt, dass ich's euch gesagt habe. Zu Anfang aber habe ich es euch nicht gesagt, denn ich war bei euch.
5 Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin?
6 Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer.
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.
8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht;
11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Johannes 16,1-15

 

Große Verfolgung in schrecklicher Verblendung: «Dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit» (V. 1-4). Jesus geht zum Vater, um den Heiligen Geist zu senden, der die Welt überführt:
1. Von der Sünde des Unglaubens;
2. Von der Gerechtigkeit;
3. Vom Gericht über den Fürsten dieser Welt (V. 5-11).
Der Geist der Wahrheit leitet in die ganze Wahrheit, redet nicht von sich selbst, sondern direkt von Jesus Christus, weil alles, was des Vaters ist, Sein ist (V. 12-15).
Jesus ist der Weg zum Vater, aber auch der Geber des Heiligen Geistes. «... will ich ihn zu euch senden» (V. 7) «... von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen» (V. 14).

Wo der Heilige Geist am Werk ist und in göttlicher Vollmacht biblisch verkündigt wird, da wird unser Herr Jesus Christus geehrt und verherrlicht. Wir danken dem HERRN für alle bibeltreuen und geisterfüllten Wortverkündiger in Kirchen, Gemeinden und Missionswerken.
Möge Er uns stärken, ausrüsten und bewahren.
Möge der HERR klare Geistesunterscheidung schenken, wo nicht klar von Jesus Christus geredet und nicht allein Seine Ehre aufrichtig gesucht und nicht zuerst nach Seinem Reich getrachtet wird.
Wir bitten um weitere Berufungen in den Verkündigungsdienst.


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