Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / Januar 2016 / für Freitag den 29.01.2016

für Freitag den 29.01.2016

So dass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens

(Römer 7,6)

1 Wisst ihr nicht, liebe Brüder - denn ich rede mit denen, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz nur herrscht über den Menschen, solange er lebt?
2 Denn eine Frau ist an ihren Mann gebunden durch das Gesetz, solange der Mann lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann bindet.
3 Wenn sie nun bei einem andern Mann ist, solange ihr Mann lebt, wird sie eine Ehebrecherin genannt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie einen andern Mann nimmt.
4 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet durch den Leib Christi, sodass ihr einem andern angehört, nämlich dem, der von den Toten auferweckt ist, damit wir Gott Frucht bringen.
5 Denn solange wir dem Fleisch verfallen waren, da waren die sündigen Leidenschaften, die durchs Gesetz erregt wurden, kräftig in unsern Gliedern, sodass wir dem Tode Frucht brachten.
6 Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.
7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«
8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,
10 ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.
11 Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot.
12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, damit die Sünde überaus sündig werde durchs Gebot.
14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.

Römer 7,1-14

 

Nicht ohne Gesetz, aber auch nicht unter dem Gesetz (vgl. 1. Kor. 9,21).
Wer an den Erfüller des Gesetzes, an den Herrn Jesus Christus, gebunden ist, der kann nicht im Gegensatz zum Gesetz handeln (V. 1-6).
Die Liebe ist aber das höchste Gebot, in dem alle andern zusammengefasst sind (vgl. Römer 13,10; Matth. 22,36-40).
Sündenerkenntnis wirkt das Gesetz erst bei dem, der es zu erfüllen trachtet, der es also als berechtigt anerkennt. Wer dabei auf das eigene Können baut, wird bald sein Unvermögen erkennen und merken, dass, auf sich selbst gestellt, er ewiglich verloren gehen müsste. Erkennen wir unseren Zustand?

Freundes-Dienst International steht in der Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi an vorderster Front. Der HERR tut Großes, aber der Feind greift auch an.
Betet bitte täglich für uns Hauptverantwortliche, Josef und Samuel J. Schmid, das Komitee, den Stiftungsrat und die Verantwortlichen der Zweigwerke, damit wir den guten Kampf des Glaubens zur Verherrlichung unseres bald wiederkommenden HERRN kämpfen und dem Feind keinen Raum lassen. Jesus ist Sieger und ist mit uns!

 

 

 


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