Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / März 2016 / für Samstag den 26.03.2016

für Samstag den 26.03.2016

Denn das ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde.

(Johannes-Evangelium 19,36)

31 Weil es aber Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz bleiben sollten den Sabbat über - denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag -, baten die Juden Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen würden.
32 Da kamen die Soldaten und brachen dem Ersten die Beine und auch dem andern, der mit ihm gekreuzigt war.
33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht;
34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.
35 Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.
36 Denn das ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde (2.Mose 12,46): »Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.«
37 Und wiederum sagt die Schrift an einer andern Stelle (Sacharja 12,10): »Sie werden den sehen, den sie durchbohrt haben.«
38 Danach bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu ab.
39 Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund.
40 Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen, wie die Juden zu begraben pflegen.
41 Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war.
42 Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttags der Juden, weil das Grab nahe war.

Johannes 19,31-42

 

Die Juden wollten ohne Jesus am Kreuz ihren Sabbat beginnen.
Gott hat den Sabbat, den Ruhetag geschenkt. Die gesetzlichen Juden lehnten Jesus ab und verlangten etwas, das dem Plan Gottes widersprach, nämlich das Brechen der Beine. Die Kriegsknechte handelten unwissend, «damit die Schrift erfüllt würde» (V. 31-37).
Jesus war tot und wurde von Joseph, einem Ratsherrn, und Nikodemus, einem Pharisäer (vgl. Joh. 3,1-2), in eine nahe gelegene Grabgruft gelegt. Der Stein wurde versiegelt und bewacht (vgl. Matth. 27,66).
Über den Sabbat blieb alles still, Ruhe nach Gottes Willen.

In verschiedenen Ländern Europas haben wir keine Zweigstelle und nur teilweise Schriften in der Landessprache, wohl aber zahlreiche Kontakte.
Wir beten für unsere Glaubensgeschwister, Traktatverteiler, Beter, Geber, Schriftenempfänger und Radiohörer in Skandinavien (Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark), in den baltischen Ländern (Litauen, Lettland, Estland) sowie in Mittel- und Südosteuropa (Tschechien, Slowakei, Kroatien, Slowenien, Serbien, Albanien, Griechenland).
Möge der HERR die Schriftenmission segnen.


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